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Beitrag von CamiloS » 10 Jul 2006 16:46

Hi Jungs,

in einem Artikel in der neuesten Ausgabe des RF hat G. Baumann empfohlen, dass die Spinnerbaits eine geschlossene Einhängeöse besitzen sollten... meiner Meinung nach, und diese Meinung wurde von einigen Anglerkollegen bestätigt, ist es völlig gleichgültig, ob die ominöse Öse [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] offen oder geschlossen ist, meiner Erfahrung nach ist es sogar besser, wenn das Ding offen ist, aber das ist nur eine persönliche Einschätzung.

Man sehe sich das Angebot von Spinnerbaits in den USA an: 90 oder 95% der dort angebotenen SB haben eine offene Öse.

Wenn man das richtige Gerät und die richtige Wurftechnik hat, gibt es keine Probleme mit Vertüddelungen mit offenen oder geschlossenen Spinnerbaits.

Grüße
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Uwe Pinnau
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Beitrag von Uwe Pinnau » 11 Jul 2006 00:41

Ich habe diesem Detail ehrlich gesagt auch noch nie zuviel Bedeutung beigemessen. Meine Lieblingsmodelle mit Bucktail und zwei Einzelhaken sind zwar mit geschlossener Öse, aber ich habe auch mit offenen, kleineren Modellen schon gut geangelt.
Tendentiell halte ich geschlossen aber für besser, weil da erst gar nichts passieren kann.
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Beitrag von CamiloS » 11 Jul 2006 17:23

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat
Tendentiell halte ich geschlossen aber für besser, weil da erst gar nichts passieren kann.
Was könnte sonst passieren, Deiner Meinung oder Erfahrungen nach?

Grüße

[ 11. Juli 2006: Beitrag editiert von: CamiloS ]
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Beitrag von Uwe Pinnau » 11 Jul 2006 18:01

Wenn man mit einer Stationärrolle fischt und der Spinnerbait dadurch oder auch durch etwas Gegenwind anfängt im Wurf zu flattern und instabil vom Flugverhalten her zu werden, könnte es sein, daß bei offenen Modellen, der Karabiner zu einem der Enden hin rutscht, entweder zum Haken, oder den Spinnerblättern.
Passiert gerade in den USA wohl eher seltn, da die Spinnerbaits oft direkt angeknotet werden.
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Beitrag von spinner » 11 Jul 2006 18:30

Habe noch nie damit gefischt aber gut das alles zu wissen.

Habe vor mir welche zu kaufen,weil viel Kraut/Schilf/Seerosen grad das spinnen teilweise erschwert und die dicken Brocken evtl. da stehn...Grrr

Villeicht könnt ihr mir da paar Tipps geben-Marke,Grössen usw. für Hecht/Zander/Barsch?!
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Gruß Micha

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Beitrag von Moselpiker » 11 Jul 2006 19:49

Schau m al auf der Website vom DHC nach, da gibt es eine Bauanleitung für die Dinger.Kommt vor allem billiger [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]
Der Klang eines Lachens ist für mich
immer die kultivierteste Musik der Welt gewesen... Sir Peter Ustinov

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Beitrag von Uwe Pinnau » 11 Jul 2006 23:12

Recht hat der Mann, die Bauanleitung ist gut.
Trotzdem noch ein paar Kauftips falls es eilt, oder man erstmal Erfahrungen sammelt, um dann selbst zu bauen. Für Barsch sollte man auf allerkleinste Modelle zurückgreifen, da unser Barsch zwar ein grosses Maul hat, aber längst nicht so groß wie der Schwarzbarsch für den die Dinger ursprünglich gedacht waren. Es gibt kleinere Spinnerbaits von Bomber, Mann's und diversen anderen Herstellern, meist sind sie mit Gummifransen ausgestattet und haben einen Haken. Von Fox und aus der Rozemeijer Kollektion gibt es grössere Modelle mit Gummifransen oder auch mit Bucktail gebunden.
Gut sind auch die Spinnerbaits von Grim Reaper allerdings nehme ich lieber die ohne Drilling sondern nur mit Einzelhaken.
Ob man nun mit schwereren Gewichten und einem Spinnerblatt angelt, oder Modelle mit zwei Spinnerblättern (Weidenblatt oder Fluted blade, o. Colorado) kommt auf die Situation und die persönlichen Präferenzen an.
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Beitrag von Benny Dittmann » 12 Jul 2006 11:20

Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei einer offenen Öse der Einhänger häufig verrutscht und bei jedem dritten Wurf der Köder verhakt.
Das Problem könnte ich vielleicht umgehen, indem ich kleinere Karabiner benutze, doch das kommt für mich nicht in Frage, da ich unterschiedliche Köder fischen will, ohne das Vorfach bzw. den Karabiner auszutauschen. Und einige Köder brauchen nun mal größerere Einhänger. Daher die Empfehlung mit der geschlossenen Öse.
Benny Dittmann
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Georg Baumann
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Beitrag von Georg Baumann » 13 Jul 2006 13:22

@all: Der obere Beitrag stammt von mir. Habe den von Bennys Rechner aus geschrieben und nicht gemerkt, dass er automatisch unter seinem Namen eingeloggt ist.
Immer dicke Fische!
Georg

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Beitrag von Eisangler » 13 Jul 2006 18:47

Hatte mich auch schon gewundert... Wirft denn der nicht sonst immer mit Fliegen um sich??? [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]
Georg, Du Schlingel !!! [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
Gruß
OLE

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Beitrag von CamiloS » 14 Jul 2006 02:11

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei einer offenen Öse der Einhänger häufig verrutscht und bei jedem dritten Wurf der Köder verhakt.
<HR></BLOCKQUOTE>

Hast Du Dich schon gefragt woran es liegt? Ich fände es vermessen meinerseits, die Wurftechnik eines so erfahrenen Anglers wie Dich zu kritisieren oder gar kluge Ratschläge von mir zu geben, aber irgendetwas muss doch der Grund für dieses Verrutschen sein. Das ist eigentlich nicht normal.

Ich meinerseits fische die Spinnerbaits nur mit Multirollen, weil ich einfach 95% meiner Zeit mit Multis fische und nur für bestimmte Gegebenheiten eine Statio verwende (zugewachsenen Forellenbächen, mit wenig Platz zum werfen, mir fehlt noch die Übung das mit der Multi zu meistern, aber das kommt noch).

Amerikanische Köderläden haben zu 99% offene SBs:

Basspro

Tacklefreudenhaus

Als Beispiel. Sie haben sicherlich nicht diese Probleme, sonst würde sie die Teile nicht verkaufen, so viele Millionen Angler können nicht irren.

Also das war Deine Erfahrung, ich glaube allerdings keinesfalls, mit Verlaub, dass man das als allgemeine Empfehlung in einem Artikel einer so großen Verbreitung schreiben sollte. Das kann etwas Verwirrung stiften.

Eine allgemeine Empfehlung, mit der man sicherlich nicht falsch liegt, könnte sein, die Verwendung von Spinnerbaits mit Multirolle zu bevorzugen, das würde für viele Angler behilflich sein, um eben diese Vertüddelungen zu vermeiden.

Ich möchte mir keinesfalls Anmaßen, Deine Arbeit und Artikel zu kritisieren. Das soll als konstruktive Kritik verstanden werden. Bitte.

Grüße

[ 14. Juli 2006: Beitrag editiert von: CamiloS ]
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Beitrag von Uwe Pinnau » 14 Jul 2006 02:52

Das heisst also Du bist eigentlich Benny, von wegen multiple Persönlichkeit usw? [img]images/smiles/icon_eek.gif[/img]
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Beitrag von Georg Baumann » 14 Jul 2006 11:26

@Camillo: Brauchst Dich nicht 5Mal entschuldigen, nur weil Du etwas kritisierst, was ich geschrieben, bzw. gesagt habe. Ich kann das schon einordnen.

Habe mir natürlich schon Gedanken gemacht, die ich weiter oben bereits geäußert habe. Liegt meiner Einsicht nach hpts. am großen Einhänger, den ich aber nicht wechseln möchte, da ich mit der gleichen Montage meist auch kleinere Jerks oder Wobbler fische, bei denen ein kleiner Einhänger von Nachteil ist, bzw. gar nicht erst passt. Ob man mit Multi oder Stationärrolle fischt, ist in Bezug auf dieses Problem meiner Erfahrung nach unerheblich - ich hatte es mit beiden.

Wie Uwe schon sagte, knoten in Amiland die meisten Angler den Köder direkt an die Schnur. Bei Schwarzbarschen braucht man kein Stahl. Da taucht das Problem dann natürlich nicht auf.
Da aber in Deutschland mit Spinnerbaits hpts. auf Hecht, d. h. mit Einhänger, gefischt werden dürfte, bleibe ich bei meiner Empfehlung der geschlossenen Öse. So geht man allen möglichen Verwicklungen von vornherein aus dem Weg. Wahrscheinlich hätte ich das im Artikel ausführlicher beschreiben sollen, dann wär es erst gar nicht zu dem Missverständnis gekommen. [img]images/smiles/icon_cool.gif[/img]
Immer dicke Fische!
Georg

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Beitrag von björn kilian » 21 Jul 2006 02:23

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von CamiloS:
<STRONG>Hi Jungs,

in einem Artikel in der neuesten Ausgabe des RF hat G. Baumann empfohlen, dass die Spinnerbaits eine geschlossene Einhängeöse besitzen sollten... meiner Meinung nach, und diese Meinung wurde von einigen Anglerkollegen bestätigt, ist es völlig gleichgültig, ob die ominöse Öse [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] offen oder geschlossen ist, meiner Erfahrung nach ist es sogar besser, wenn das Ding offen ist, aber das ist nur eine persönliche Einschätzung.

Man sehe sich das Angebot von Spinnerbaits in den USA an: 90 oder 95% der dort angebotenen SB haben eine offene Öse.

Wenn man das richtige Gerät und die richtige Wurftechnik hat, gibt es keine Probleme mit Vertüddelungen mit offenen oder geschlossenen Spinnerbaits.

Grüße</STRONG><HR></BLOCKQUOTE>

bei mir schon...ich habe 2 mit offenen ösen un die rutschen immer zum haken oder zum spinnerblatt hin....war jetzt schon soweit, dass ich mir ne öse angelötet habe!

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Beitrag von Thomas Kalweit » 21 Jul 2006 02:58

Ich habe mir ein Stück Silikonschlauch über die offenen Ösen meiner Spinnerbaits gezogen, damit der Wirbel nich durchrutscht.

Mit der Multi lässt sich die offene Öse sicher gut werfen, vor allem mit dem in den USA üblichen Unterhandwürfen. Bei uns wird aber viel mit der Stationärrolle gefischt und über Kopf auf Weite rausgeknallt - da ist die geschlossene Öse sicher von Vorteil. Im Grunde hat die offene Öse überhaupt keinen Vorteil - sie ist nur preiswerter in der Herstellung [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] .
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