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Was geschieht gerade wo, wie und warum?

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Thomas Kalweit
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Beitrag von Thomas Kalweit » 03 Nov 2006 13:46

Schlechte Aussichten für Angler: Bis 2048 sollen rein rechnerisch alle Fische weltweit ausgestorben sein... [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]
http://www.ftd.de/forschung/128118.html
Online-Redaktion FISCH & FANG / DER RAUBFISCH
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Streamer

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Beitrag von Streamer » 03 Nov 2006 16:56

Letzte nacht ich hab in TV eine show gesehen ueber commercial fishing ueber die welt und das war traurig. 30% von alle fish arten sie sind schon weg und den rest ist mit 40 - 60% an ein schaden, der auch fuer weiteren arten das ende bedeuten will.
Sie haben auch die fishing methods gezeigt
und die enwickelung von besser fishing gear.
Viele countries um die welt sie haben eine klage laut gesagt ueber whale hunting in Iceland (Norway, Japan) aber sie tun sein fishing viel mehr schlimm, sie nehmen ihre
leuten das essen weg.
HYPOCRISCY is die menshheit krankheit #1.
Und wenn die commercial fishery nicht eine aenderheit erfahrt, wir angler werden zu stamp und coin collector or what ever.
tight lines

G**********

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Beitrag von G********** » 03 Nov 2006 18:07

Hallo liebe Mitstreiter,
hallo Stefan, also Kartoffeln esse ich auch gerne aber ebenso gerne ein Stück Fleisch.
Wo ist denn der Unterschied zwischen Massentierhaltung und Massenzüchtung von "Grünzeug"?
Ich persönlich sehe da keinen großen Unterschied.
Auch die Anklage gegen Island und Japan - ich bin gegen das Abschlachten von Walen - ist etwas eigenartig! Zumal in Kanada Millionen von Robbenbabys jedes Jahr erschlagen werden und ihnen das Fell bei lebendigen Leibes abgezogen wird. Da verbietet es sich von selbst anderen einen Vorwurf zu machen.

Viele Grüße und Petri Heil
Peter.

Streamer

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Beitrag von Streamer » 03 Nov 2006 18:33

@Gewaesser: was is falsch mit dir heute?
Du must den posting richtig lesen vor
dein criticism.
Ausser das, wenn du zahlen hier nennt, geb sie richtig. Canada hat 353.000 seal pups
getotet und ich hab das immer fuer schlecht
gehalten. Aber das geht hier nicht um seal ,
fishery is der name !
Gemuese und Massentierhaltung vergleichen ist bei allen respect BS.

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Jondalar
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Beitrag von Jondalar » 03 Nov 2006 23:32

Gerade war in den Nachrichten zu hören, dass amerikanische Wissenschaftler zu dem Schluß gekommen sind, das die Meere überfischt sind. Welch eine Neuigkeit. [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img]

Die Bestände seine Weltweit dermaßen überfischt, das es in ca. 40Jahren keine komerzielle Fischerei mehr geben wird.
Dabei waren sehr spektakuläre Aufnahmen zu sehen wie Thailändische Schwarzfischer aus einem Russischem Kampfflugzeug beschossen wurden.

Nun so weit ist es in Europa zum Glück noch nicht, aber es zeigt doch, wie ernst es um die Seefische steht.
Grüsse von der Donau

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Beitrag von ESOX 4-live » 04 Nov 2006 00:41

Vieleicht kriegen die schwarzfischer dann etwas mehr respect und lassen es [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img]
Mfg Oke
[url=http://imageshack.us][img]http://img211.imageshack.us/img211/1815/cimg2516mp8.jpg[/img][/url]

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Beitrag von SchindHsd » 04 Nov 2006 01:26

Die ganzen Nachrichten werden aber leider so gut wie gar nichts ausrichten, leider.
So wird es am Ende nur noch Fische geben die gezüchtet wurden.
Darin sehe ich noch eine Chance wenigstens für die Binnengewässer, aber es kann natürlich nicht die Lösung sein.

Aber wie bringt man Menschen die vom Fischfang leben auf den Trichter zu merken das diese ihre eigene Existens gefährden.
Es kann doch nicht Sinn der Sache sein seine eigene Firma zu ruinieren weil der "Rohstoff" ( bitte entschuldigt den Ausdruck ) fehlt.

Es ist traurig um die Natur bestellt, leider.

Gruß Patrick.
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Stefan von Hatten

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Beitrag von Stefan von Hatten » 04 Nov 2006 02:43

Ja nu :-) Irgendwann ist eben Schluss!

Dann gibt es nur noch Algen in allen Varianten zu essen - ich sags ja immer - Vegetarier sind besser für diese Welt ;-)

Der Raubbau der Meere ist wirklich heftig - endlos viel Fisch ist da nicht drin - und wenn die Bestände so geplündert werden, haperts auch mit dem Nachwuchs. Aquakulturen mögen eine Lösung sein - wobei wir da wieder bei den Folgen der Massentierhaltung sind.

Irgendwo habe ich gelesen, dass ein Forscher derzeut daran arbeitet, Steaks und Portionsfleisch aus Zellen wachsen zu lassen *örgs* Sozusagen bekomt man dann in Zukunft kein Steak von argentinischem Rind mehr auf den Tisch, sondern Zellwucherungen aus dem Hause Bayer. Lecker!

Solange Fleisch und Fisch Massenware sind, solange wird sich an der Situation nichts ändern. Vielleicht sollte Angie Merkel sich mal vor das Bundeskanzleramt setzen und öffentlich Kartoffeln essen...

Petri!

Stefan

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Beitrag von Karsten » 05 Nov 2006 00:21

Die meisten Menschen, die vom Fischfang leben wissen das, nur müssen sie heute leben und nicht erst morgen. Da für den Fisch nicht der Preis bezahlt wird, den er wert ist, sondern der genehm(billig) ist, muß mehr, also auch noch nicht laichreifer, Fisch die Masse bringen.

Oder kaufst du Fisch der 15€ das Kilo kostet.
Komm mir nicht mit dem Argument, du fängst deinen Fisch selbst.
Gruß Karsten
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Christus ist ein Weg.
Der rechte Weg führt zur Wahrheit.
Der Schlüssel zur Wahrheit ist der freie Geist.

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Beitrag von SchindHsd » 05 Nov 2006 01:29

Hi Karsten,

du hast ja recht das ich keinen Fisch für 15 € das Kilo kaufen würde. Aber wenn ich Fisch kaufe dann sind es meistens Forellen und die sind ja so gut wie alle gezüchtet.
Aber wo man den Fisch kauft kann ja auch egal sein, denn du hast recht. Der Markt bestimmt die Preise, leider.
Aber auf kurz oder lang wird der Fisch teurer werden und vielleicht kommt dann der große AHA - Efekt.

Gruß Patrick.
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Beitrag von Jondalar » 05 Nov 2006 01:53

Das der Fisch teuerer wird kann nur noch schlechter für ihn sein. Es wird dann nur noch mehr und gründlicher gefangen, damit der Markt bedient werden kann. Der Kunde bestimmt ja den Preis und nicht anders rum.In Zeiten wo es bald jede Woche einen neuen Lebensmittelskandal gibt, wird es ein Privileg werden Fisch zu essen. Deshalb ist es egal wie teuer der Fisch ist. Der Kunde bezahlt einfach.

Ich sehe das Problem an den Leuten die sich auf diese Art und Weise bereichern. Dort wo die Fischgründe noch in Ordnung sind, wird schnell mal eine Fischfabrik errichtet, bis die Region abgefischt ist. In der Zeit wird so viel Gewinn gemacht, dass man locker irgendwo anders wo es noch Fisch gibt, eine Neue aufmachen kann. Es spielt keine Rolle mehr ob die untermaßigen mitgenommen werden oder nicht. Man kann ja ganz einfach wo anders hin.
Vielleicht ist es gar nicht so schlecht wenn die Bestände zusammen brechen. Die Wissenschaft und die Wirtschaft haben ganz andere Ansichten diesbezüglich. Wenn einfach nicht mehr Fische da sind um den Markt zu bedienen, erholen sich die Bestände wieder.
In den Sechzigern war es doch so, dass die Heringsfischerei wegen Rohstoffmangel ganz von alleine gestorben ist.
Mittlerweile sind die Bestände wieder ganz passabel. Das aber eine solche Entnahme katastrophale Auswirkungen auf das Gesamtökosystem hat ist unbestritten. Lediglich für die eine Fischart ist erst mal Schonzeit. Solange, bis wieder genügend Fische da sind um eine neue Fabrik aufzubauen.

[ 04. November 2006: Beitrag editiert von: Jondalar ]
Grüsse von der Donau

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