Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

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Moderator: Thomas Kalweit

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werderdennis
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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von werderdennis » 20 Feb 2009 00:53

Wenn das mal nicht schief geht - jetzt ist der OPEL günstig aber wenn die bald nicht mehr existieren, werden die letzten Ersatzteile gehandelt wie Oldtimerteile und dann wirds teuer. :lol: :cry: :wink:
Ich kam,sah und fing !

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Smile
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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Smile » 20 Feb 2009 01:53

<Kopf schüttel>

Einige Leute sollten das Buch wirklich mal lesen.
Geld ist eine Erfindung die so genial ist wie Feuer oder das Rad.
Möchte mal wissen ob sich jeder mal so richtig die Vorstellung gemacht hat, wenn er mal ne Woche Tauschhandel machen muss. Stelle mir gerade vor, wie jemand mit 43 Airbags versucht seine Brötchen zu kaufen oder sein Miete zu zahlen.
Das Gier Auswüchse erzeugt ist nichts Neues.
Übrigens die Drecksspekulanten, die Ihr vor die Wand laufen lasst, sind teils Leute die Ihre Ersparnisse in Wertpapiere gesteckt haben, um eine Altersvorsorge zu betreiben. Stellt Euch mal in die Schuhe der Leute die fleißig waren, die Ihre Kohle aus Vorsorge auf die hohe Kante geschmissen haben und wo das Moos jetzt weg ist. Oder Gefahr läuft weg zu sein . . .
Spätestens wenn die in Rente sind und Sozialhilfe brauchen liegen die wieder auf der Tasche.
Glaubt Ihr wirklich das ist mit 'wollte hätte sollte könnte' zu reparieren?
Und noch mal. Eine Bürgschaft ist keine Ausgabe. Ein biestiges Risiko - ja. Aber erst wenn es in die Hose geht ist die Kohle fällig.
Sonntagmorgen vielleicht mal ein Kerzchen anstecken, dass es besser nicht in die Hose geht.
...."May the holes in your net be no larger than the fish in it. ~Irish Blessing"
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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Niederbayer » 20 Feb 2009 11:38

@ Smile
Entweder ich vesteh Dich jetzt gerade falsch oder Du siehst das auch nicht ganz richtig?!

Die übertriebene Gier nach höchster Rendite und spezielle Anlageformen, die mehr als (nagelt mich nicht auf das Prozent fest) 6% bedeuten, waren genau der Auslöser für die Geldblase und das imaginär gehandelte Geld!

Es wird sich zeigen, dass wenn die Wirtschaftskrise vorbei ist, für lange Zeit keine hohen Zinssätze mehr gezahlt werden (können)... wenn doch können wir es erwarten, bis die Blase wieder platzt!

Ein kleines Beispiel:
Soweit ich weiß ist es in China mittlerweile soweit, dass man dafür bezahlen muss, sein Geld auf die Bank zu legen... und wir überlegen immer noch, ob das Tagesgeld für 4,5 oder 5,5% auf die eine oder doch die andere Bank soll! :cry:

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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Albert von Bieren » 20 Feb 2009 11:50

ein staubsaugervertreter verkauft staubsauger und der gewöhnliche "volksvertreter" ........
unsere neoliberale parteienlandschaft lebt unter anderem von spenden des grosskapitals.ausserdem locken gut notierte jobs in aktiengesellschaften.
und nach ende der politischen zeit gehen viele in die privatwirtschaft.
schröder und clement sind nur 2 davon.
vom " kleinen " mann haben unsere ************* nichts zu erwarten.
weder geld noch gute jobs.daher interessiert das stimmvieh meist nur kurz vor der wahl.da werden dann versprechen gemacht die kurz nach der wahl vergessen werden.
geld regiert die welt nicht das volk.unsere demokratie ist eine illusion.
in ländern wie der schweiz gibt es bei wichtigen fragen volksentscheide.
da kann man schon eher sagen das das volk zumindestens mitregiert.
aber hier regiert das grosskapital. die meisten unserer politiker sind deren lobbyisten.

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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Smile » 20 Feb 2009 15:11

Leute, ich steige hier aus. 8)
...."May the holes in your net be no larger than the fish in it. ~Irish Blessing"
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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Niederbayer » 20 Feb 2009 15:35

@ Smile
:cry: Bleib bei uns :cry:

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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Argulus » 20 Feb 2009 15:37

werderdennis hat geschrieben:Wenn das mal nicht schief geht - jetzt ist der OPEL günstig aber wenn die bald nicht mehr existieren, werden die letzten Ersatzteile gehandelt wie Oldtimerteile und dann wirds teuer. :lol: :cry: :wink:
Dennis, ich fahre jährlich so viele Kilometer, da ist die Bude in vier Jahren wieder beim Tachostand von 200.000 km und muss weg.
Sorry, für einen neuen VW bin ich nicht reich genug 8)

geld regiert die welt nicht das volk.unsere demokratie ist eine illusion.
Ich komme ja aus einer Diktatur ... und habe nur getauscht, gegen die des Geldes, was mich aber nicht wundert :!:
Übrigens die Drecksspekulanten, die Ihr vor die Wand laufen lasst, sind teils Leute die Ihre Ersparnisse in Wertpapiere gesteckt haben, um eine Altersvorsorge zu betreiben.
Smile, stell Dir vor es gibt Menschen die hart arbeiten und trotzdem nichts übrig haben zum verspekulieren lassen :shock:
... und wenn die Spekulanten tätig waren ... dann gewiss nicht zu meinem Wohl, wer tut in Gelddingen denn dem Anderen einen Gefallen :?:
Wer das glaubt wird seelig ... und hier steige auch ich aus 8)
><<<((;°> Den jüngsten Tag der Zivilisation werden wir ihrem unaufhaltsamen Fortschritt verdanken. <°;))>>><

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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Ulli3D » 20 Feb 2009 15:57

Kann ich nachvollziehen, dass Du aussteigst.

Thema Opel, Opel ist immer noch konkurrenzfähig und Wert erhalten zu werden.

Thema Managementfehler. Hier liegt der Hase im Pfeffer. Wenn ein Manager keine Verantwortung für die Firma, die er leitet hat, dann kommt es zu solchen Auswüchsen, wie sie jetzt auffallen. Da die Manager an Zielen, in der Regel Gewinn, Umsatz etc. gemessen werden, sprich, ein großer Teil ihres Einkommens ist "erfolgsabhängig", wobei, ich war auch ein paar Jahre in dieser Lage und kenne daher den Spruch: "Wer seine Ziele nicht erreicht, der hat die falschen vereinbart!" Zielerreichungsgrade von 120 bis 150 % sind eigentlich die Regel.

Das ist das Problem des Shareholder Values, das zu diskutieren hier nicht die richtige Plattform ist und wahrscheinlich in kürzester Zeit ausufern würde.

Wer erinnert sich noch an die DotCom-Blase, wo Softwareklitschen mit 50 Mitarbeitern auf einmal mehr Wert waren, als VW mit tausenden Mitarbeitern und riesigem Vermögen in Maschinen und Immobilien. Da wurde Geld verbrannt und auch der kleine Anleger wollte an dem Goldrush teilhaben und hat teilweise Kredite aufgenommen, um die in Aktien zu investieren. Wie die Blase platzte, da wurde gejammert aber jeder vernünftige Anleger weiß, dass man für Aktien auch Geduld und langen Atem haben muss.

Ich hab sogar aus dieser Zeit noch einen Haufen Aktienoptionsscheine, d. h., ich brauchte beim Einlösen dieser Optionen nur den festgelegten Betrag zahlen und nicht den aktuellen Börsenwert. Ich lass die Dinger verfallen, da der tatsächliche Aktienkurs vom Kurs, den ich zahlen müsste, weit entfernt sind.

Und zu meinen, wenn der Absatz zurück geht, dann muss in neue Produkte investiert werden oder die Produktion zurück gefahren werden, im Gegenteil, das wäre ja etwas, was den Umsatz- und Gewinnzielen der Manager entgegen steht. Also entweder Personal entlassen und/ oder die Produktion hochfahren und den Preis senken, um den Marktanteil zu erhöhen und so doch noch entsprechende Umsatzzahlen zu liefern oder aber Firmenteile verkaufen, damit die Zahlen am Ende des Geschäftsjahres stimmen. Was nächstes Jahr ist, das interessiert dann schon nicht mehr, denn mit den Erfolgszahlen ist man als Manager ja für höhere Aufgaben in der nächsten Firma empfohlen.

In Zeiten der Krise große Firmen vor dem Aus zu retten ist sogar eine der sinnvollsten "Investitionen", die eine Regierung in Krisenzeiten machen kann.

Um Menschen in Brot und Arbeit zu halten ist es in Krisenzeiten wichtig, durch "Investitionen" Arbeitsplätze zu erhalten oder schaffen, bei denen die Investitionen in Zeiten, in denen die Wirtschaft läuft, keine weiteren Investitionen mehr benötigen. Am besten wäre hier Sandschaufeln in der Wüste. Wer jetzt in Straßen oder öffentliche Gebäude investiert, der hat nach der Investition irgendwann Folgekosten, die dann u. U. gerade nicht in einer Zeit der Rezession anfallen sondern zu Zeiten, in denen alle investieren und die Kosten für Instandhaltungen explodieren.

Wie gesagt, Wirtschaft ist so einfach, da gibt es reichlich Studiengänge zu und, nicht ohne Grund. :wink:
Petri Heil aus Sankt Augustin

Ulli

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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Niederbayer » 20 Feb 2009 16:04

Saab hat heute Insolvenz angemeldet... es geht Stück für Stück weiter...
:cry:

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Re: Staatliche Hilfen für Banken, Autobauer etc.

Beitrag von Jondalar » 20 Feb 2009 16:43

Ja stimmt! Ist aber eine Maßnahme um aus dem GM Konzern rausgelöst zu werden. Danach solls mit Opel zusammen weiter gehen. Doch erst müssen beide den Mutterkonzern verlassen haben.Nur das werden sich die Amis bei dem derzeitigen Dow Jones sicher etwas kosten lassen.
Grüsse von der Donau

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