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Von der Schnur bis zum Räucherofen

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Karsten
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Beitrag von Karsten » 17 Mai 2005 21:42

Hallo!
Glaube nicht, das ich dir groß helfen kann.
Das einzige was ich weis, ist, das die Form und Farbe der Nymphen den in der jeweiligen Gegend gerade schlüpfenden Insekten angepasst wereen soll. Außerdem sind Hübe von etwa nur 5 - 10cm notwendig und nicht zu schnell.
Gruß Karsten
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Beitrag von martin lang » 18 Mai 2005 02:57

servus!
war jetzt einige male am plansee im tiroler außerfern. v.a. spinnangeln. hochsportliche sache und kilometerlanges wandern am see entlang. echt suuuuper. wunderschöne fische, v.a. seeforellen und saiblinge, gefangen, aber bisher nichts wirklich maßiges.
aber: ich bin auf den geschmack gekommen: hegenenfischen auf renken (+ saiblinge). dachte ursprünglich, das sei urlangweilig, aber nun bin ich draufgekommen, daß das eine sehr anspruchsvolle - und auch kurzweilige - art des angelns ist. hier hat man eine offene rechnung mit mindestens drei unbekannten:
a. ort
b. tiefe
c. form + farbe der nymphen (gaaaanz wichtig)
d. andere faktoren (wetter, wassertrübung, wind)
hat jemand erfahrung mit dieser spielart des angelns?
grüße
martl
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Beitrag von andalG » 18 Mai 2005 20:06

Wichtig ist auch der Seegrund. Er darf auf keinen Fall hart, steinig, oder sandig sein. Nur in schlammigen Böden leben die Nymphen die Renken fressen.

Einfach eine kleine Dose mit einer Öse versehen und mit Blei ausgießen. Die Größe einer normalen Hundefutterdose reicht an den meisten Seen auch locker als Anker.

Die lässt man dann (natürlich an einer Leine befestigt [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] ) zügig auf den Grund rauschen. Gleich wieder hochziehen. Wenn jetzt dunkelgrauer, toniger Schlamm am Büchsenboden klebt, dann ist die Stelle schon mal nicht schlecht.

Bemerkt man jetzt auch noch kleine Mücken, die knapp über dem Wasser tanzen, dann ist die Stelle "heiß".

Solche "klebrigen Böden" sollten etwa auf 10 - 30 m Tiefe liegen.

Gruß
Andal
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Beitrag von Karsten » 18 Mai 2005 20:16

Oh...
Dann waren das voriges Jahr gar keine Rotaugen sondern Maränen !?
Gruß Karsten
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Beitrag von mikesch » 19 Mai 2005 02:37

Du kannst 3 Techniken anwenden.
Schwimmerfischen mit aufliegendem Blei,
überbleiter Schwimmer oder
Zupfangeln vom Boot oder Ufer (wenn du die erforderliche Tiefe erreichst).
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Gruß
Michael

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Beitrag von e$$oxX » 19 Mai 2005 11:58

? @ Karsten: was meinst du damit?
"Haben Sie die Fische, die Sie hier im Eimer haben, alle allein gefangen?"
- "Nein, ich hatte einen Wurm, der mir dabei half."

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Beitrag von martin lang » 19 Mai 2005 12:37

jo, danke, @Andal, das mit dem grund ist eine gute idee. bis jetzt sind mir v.a. saiblinge und barsche an die nymphen gegangen. vielleicht doch einmal den grund untersuchen.
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Beitrag von andalG » 19 Mai 2005 13:09

@ martin lang:

Wenn Du willst, dann kann ich Dir speziell für den Plansee einen sehr guten Angelkontakt vermitteln. Bei Interesse E-mail an: andal@fischfaenger.de

Gruß
Andal
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Beitrag von Karsten » 19 Mai 2005 21:27

Hallo!
@e$$oxX Maränen sind eine nördliche Art der Renke. Werden genauso beangelt. Anders sind sie gut wie nicht an den Haken zu bekommen.
Gute Vorkommen Tollensesee und auch Müritz.
-siehe meine HP
Gruß Karsten
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