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Moderator: Thomas Kalweit

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Thomas Kalweit
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Re: UV

Beitrag von Thomas Kalweit » 25 Jan 2010 13:03

Sollte es! Schon am Anfang der letzten Woche! Die angelnden Briefträger mal wieder... :roll:

Mail mir nochmal Deine Adresse - ich schicke Dir ein Ersatzheft!
Zuletzt geändert von Thomas Kalweit am 25 Jan 2010 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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lelox
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Re: UV

Beitrag von lelox » 25 Jan 2010 14:25

Wer weiß, was die Hersteller in ihre Gummimischungen kippen?
Hab mal ein wenig rumgespielt. Ich habe da nichts angemalt, die sind so, wie sie aus dem Laden kommen.
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Blauhai
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Re: UV

Beitrag von Blauhai » 25 Jan 2010 18:17

Was also bedeutet, dass viele Hersteller schon darauf achten ^^

PS: Netter Schlüsselanhänger ! Fängt der durch die Farbe besser ? :wink:
www.donaupirsch.de.tl

http://www.youtube.com/watch?v=tycQCRqcYg4&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=HmAKaOC3Cbo

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Re: UV

Beitrag von lelox » 25 Jan 2010 18:37

Der Schlüsselanhänger verhindert, daß ich den Schlüssel an der Autotür stecken lasse. Er fängt also meine Nachlässigkeit ab. :wink:

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Smile
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Re: UV

Beitrag von Smile » 26 Jan 2010 01:11

ich habe es ausprobiert.
Meine Lieblingsköder, das sind zum Beispiel Minus 1 von Mann's, sehen im UV Licht total gespenstisch aus weil sie so stark leuchten.
Da wird mir schon so einiges klar.
...."May the holes in your net be no larger than the fish in it. ~Irish Blessing"
Besser geht es ohne TSKH

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Re: UV

Beitrag von Karpfenfischer » 26 Jan 2010 09:50

Vllt. haben die qualitativ hochwertigen Kunstköder bereits eine UV-Beschichtung? :roll:
Gruß

Markus

www.sportangler-dietfurt.de

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Re: UV

Beitrag von Fishcatcher » 26 Jan 2010 16:14

ich glaub net das das ne besschichtung ist sondern reine chemische zusatzstoffe

mfG manni
no risk, no FUN !!!

PS. nennt mich patrick

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Thomas Kalweit
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Re: UV

Beitrag von Thomas Kalweit » 26 Jan 2010 16:42

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carphunter_marcus
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Re: UV

Beitrag von carphunter_marcus » 09 Feb 2010 13:27

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Forellenfischer
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Re: UV

Beitrag von Forellenfischer » 14 Feb 2010 01:26

Hallo zusammen!

Mal ein sehr interessantes Thema, wie ich finde. Erklärt es so doch, warum auch scheinbar ''graue Mäuse'' gut fangen können.

Doch möchte ich an der ganzen Sache doch etwas zur Vorsicht mahnen.
Ich wage es nämlich ganz stark zu bezweifeln, dass die Fische die Köder so sehen, wie sie für uns Menschen unter der UV-Lampe aussehen.

Um das zu verstehen bedarf es allerdings gewisser Chemie-Kenntnisse, deren ich glücklicherweise habhaft bin, da ich zur Zeit im Chemie-Leistungskurs im Gymnasium bin.

Hierbei dreht es sich nämlich um die sog. ''Addititve Farbmischung''(bzw. -synthese).

Für den, den es interessiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Additive_Farbsynthese

Ich gehe nämlich beim Gummifisch davon aus, dass er vom Fisch aus gesehen, zwar eine gewisse Spur der Farbe enthält, die man unter der UV-Lampe sieht, jedoch nur zum Teil. Ich denke, er sieht tatsächlich ziemlich anders aus und glaube daher auch, dass man das ganze von wegen Gummifisch aufmotzen und unter der Lampe angucken etc. lieber lassen sollte. Wie der Gummifisch nämlich letztlich wirklich unter Wasser aussieht, hängt entscheident von der chemischen Zusammensetzung des Farbstoffes des Köders ab. Und der dürfte nämlich dem Angler wohl ziemlich unbekannt sein.

Dass z.B. dieser Versuch mit der UV-Lampe absolut praxisfremd ist, ist ja eigentlich logisch. In der Natur, wo wir schließlich unsere Köder anbieten, gibt es nämlich kein (fast) reines UV-Licht, wie's von der Lampe erzeugt wird. In der Natur gibt's nur Infrarotlicht, normales Tageslicht und UV-Licht, die alle drei zusammenwirken und so den Farbeindruck für den Fisch entstehen lassen. Gäbe es ausschließlich UV-Licht in der Natur und sonst nichts, dann wäre das Experiment natürlich richtig. So ist es aber unter den tatsächlichen Umständen unrealistisch.

Ein Argument, dass Fische den Köder auf keinen Fall so sehen können wie wir ihn unter der UV-Lampe habe ich noch. Man kann annehmen, dass die Stärke der UV-Strahlung, die von der Lampe erzeugt wird in etwa so stark ist wie die, die von der Sonne ausgestrahlt wird.
Im Versuch bestrahlt man den Köder mit reiner UV-Strahlung und sonst nichts. Dabei leuchtet er mehr oder weniger grell in einer anderen Farbe.
In der Praxis am und im Wasser kommt UV-Licht mit der selben Stärke vor. Der Köder leuchtet jedoch nicht grell in einer anderen Farbe. Warum? Ganz einfach: Neben UV-Licht kommen nämlich hier auch noch Infrarot- und normales Tageslicht ins Spiel. Was unter der UV-Lampe passiert, interessiert nicht, da diese Situation so in der Praxis sowieso nicht vorkommt.

Versteht mich jetzt nicht falsch. Ich bin davon überzeugt, dass Fische im Wasser den Köder anders wahrnehmen als wir Menschen an Land, was wohl hauptsächlich am Gehirn der Fische liegen dürfte. Dennoch halte ich es für widerlegt, dass Fische den Köder genau so sehen wie wir Menschen ihn unter der UV-Lampe.



Das alles jetzt genauer zu erklären, wäre ziemlich ausführlich. Und wahrscheinlich auch für den Anfang etwas zu schwierig.
Sollte es aber dennoch jemanden geben, der eine Erklärung dafür haben möchte, der soll sich ruhig melden. Gerne werde ich dann versuchen, das Phänomen zu erklären.

Letztlich finde ich, dass der Artikel interessant ist und überlegenswerte Gedanken in Sachen Gummifischfarbe in mir geweckt hat. Er geht zwar in die richtige Richtung, dennoch finde ich ihn eher ungeeignet für die Praxis.

Huck, ich habe gesprochen!

Viele Grüße

Forellenfischer
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Mr.Muffelmolch
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Re: UV

Beitrag von Mr.Muffelmolch » 14 Feb 2010 11:19

@ Forellenfischer:
Sehr interessantes Posting....
Aber ging es bei dem Versuch, die Kunstköder unter UV-Licht zu betrachten, nicht eigentlich nur darum Unterschiede im UV-Bereich für uns Menschen sichtbar zu machen ?
Normalerweise sehen wir Menschen das Licht im UV-Bereich ja so nicht. Mit Hilfe der UV-Lampe wird dieses Spektrum ja gerade für uns sichtbar gemacht, da nun die vom Kunstköder entsprechend emittierte Strahlung in Form von fluoreszierender Farbe (Neon-gelb, -blau oder -rot) ersichtlich wird.
Dies geschieht gerade dadurch, dass durch die reine Verwendung des UV-Licht´s/-Spektrums (Wellenlänge wenn ich mich recht erinnere unter 300 nm) ja das für uns sichtbare Licht und das Infrarotlicht schon herausgefiltert wurde. Es geht also ausschließlich darum, wie die verschiedenen Köder bezüglich ihres UV-Emissionsvermögens unter Waser (im Versuch über Wasser) wirken. Die für uns sichtbaren Wellenlängenbereiche und das Infrarotlicht sind bin dem Versuch somit NICHT berücksichtigt (wie ja auch von dir erkannt ).
Denkbar wäre ja auch, dass das UV-Licht am tiefsten in das Wasser vordringt, da die anderen Wellenlängen mit zunehmender Tiefe zuerst herausgefiltert werden (Rot als erstes wenn ich mich recht an einen Beitrag eines bekannten Friedfisch-Profi´s erinnere :arrow: deshalb benutzt er auch rote Schnüre). Somit würden die Bedingungen(abhängig von der Tiefe in der gefischt wird) wie im Versuch ja zumindest teilweise zutreffen.

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Re: UV

Beitrag von Forellenfischer » 14 Feb 2010 11:55

Hallo erstmal!
Mr.Muffelmolch hat geschrieben:@ Forellenfischer:
Sehr interessantes Posting....
Aber ging es bei dem Versuch, die Kunstköder unter UV-Licht zu betrachten, nicht eigentlich nur darum Unterschiede im UV-Bereich für uns Menschen sichtbar zu machen ?
Normalerweise sehen wir Menschen das Licht im UV-Bereich ja so nicht. Mit Hilfe der UV-Lampe wird dieses Spektrum ja gerade für uns sichtbar gemacht, da nun die vom Kunstköder entsprechend emittierte Strahlung in Form von fluoreszierender Farbe (Neon-gelb, -blau oder -rot) ersichtlich wird.
Dies geschieht gerade dadurch, dass durch die reine Verwendung des UV-Licht´s/-Spektrums (Wellenlänge wenn ich mich recht erinnere unter 300 nm) ja das für uns sichtbare Licht und das Infrarotlicht schon herausgefiltert wurde. Es geht also ausschließlich darum, wie die verschiedenen Köder bezüglich ihres UV-Emissionsvermögens unter Waser (im Versuch über Wasser) wirken. Die für uns sichtbaren Wellenlängenbereiche und das Infrarotlicht sind bin dem Versuch somit NICHT berücksichtigt (wie ja auch von dir erkannt ).
Denkbar wäre ja auch, dass das UV-Licht am tiefsten in das Wasser vordringt, da die anderen Wellenlängen mit zunehmender Tiefe zuerst herausgefiltert werden (Rot als erstes wenn ich mich recht an einen Beitrag eines bekannten Friedfisch-Profi´s erinnere :arrow: deshalb benutzt er auch rote Schnüre). Somit würden die Bedingungen(abhängig von der Tiefe in der gefischt wird) wie im Versuch ja zumindest teilweise zutreffen.
Klar geht es im Versuch hauptsächlich darum, die Farbe zu ''erzeugen'', die der Köder unter UV-Bestrahlung abgibt. Das ist ganz klar und auch richtig. Nur halte ich eben diesen Versuch für praxisfremd und unnützt, da ja wie gesagt in der Natur auch noch Tageslicht und Infrarotlicht vorkommen.

Das mit der Wassertiefe könnte durchaus zutreffen, da müsste man dann aber schon sehr tief fischen, dass außer UV-Licht nichts mehr durchkommt. Und selbst dann glaube ich nicht, dass der Köder in der Farbe wie unter der Lampe leuchtet. Auf jeden Fall mal nicht so stark und grell.
Wichtig bei dieser Diskussion wäre es nun halt zu wissen, in welchem Spektrum die Fische sehen können. Ich weiß, UV-Licht können sie sehen, aber wie weit das geht, weiß ich nicht.

Viele Grüße

Forellenfischer
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Re: UV

Beitrag von Mr.Muffelmolch » 14 Feb 2010 13:34

Hat eigentlich schonmal jemand einen Köderfisch unter die UV-Lampe gelegt ?
Das wäre vielleicht auch mal interessant zu sehen, ob diese auch unter UV-Licht leuchten würden. Beim Mais scheint es ja auch was auszumachen, dieser leuchtet ja auch unter dem UV-Licht.
Möglicherweise wäre dieses Leuchtvermögen für den zu fangenden Fisch ja auch bissentscheidend, d.h. er erkennt den Kunstköder teilweise daran, dass dieser z.b. nicht leuchtet und beisst deshalb nicht.Ist dann quasi der entscheidende Reiz zum zupacken.

Dass der Köder nicht so leuchtet, wie unter der UV-Lampe ist schon klar.Ich denke mal, dass sich nur das Verhältnis zwischen sichtbarem und UV-Licht mit steigender Tiefe verändert.
Man müsste wirklich mal denselben (unter UV-Licht passiven)Köder, einmal mit und einmal ohne UV-Verstärker parallel fischen und dann beobachten, auf welchen von beiden es besser beisst.
Bei den Fluo-Popups beim Karpfenangeln setzt man übrigens auch darauf....

Wieso sollte der Fisch den Köder unter Wasser nicht genauso sehen, wie wir ihn unter der UV-Lampe sehen( vielleicht auch mit geringerer Intensität).Immerhin ist er in der Lage UV-Licht auch wahrzunehmen.Wir müssen uns halt das Hilfsmittel einer UV-Lampe(sozusagen als Filter) zunutze machen, um dieses Phänomen überhaupt zu sehen.
Schau dir zum Beispiel die vielen verschiedenen Leuchtstoffröhrentypen in der Aquaristik an.Da gibt´s für jeden Geschmack zig verschiedene "Lichtfarben", die aufgrund einer verschiedenen Zusammensetzung des ausgestrahlten Lichtes basieren, also z.b. mehr Blauanteil, mal mehr Rotanteil, mal vermehrt UV-Anteil :arrow: diese addieren sich dann.
Gerade das ist dann auch für den Betrachter sichtbar( zwar wieder unter der Verwendung eines Filters in diesem Fall einer Röhre).
Da gibt´s unter anderem auch solche Farbverstärkerröhren, bei denen z.b. ein Rot plötzlich unnatürlich intensiv wirkt.

Unter Wasser kann das dann natürlich wieder ganz anders, hier wirk das Wasser an sich ja schon als Filter (abhängig von der Trübung, Gerbstoffgehalt, Gehalt an Phytoplankton usw.).Hier sieht der Köder für den Fisch, sowie auch für den Betrachter über Wasser ganz anders aus. Für den Fisch dürfte das aber zu vernachlässigen sein, er sieht seine natürliche Beute ja ständig durch diesen "Filter".

Bei der UV-Röhre wird aber nur ein Teil einens Spektrums, wenn nicht sogar nur eine bestimmte Wellenlänge ausgestrahlt, es wird für uns also nur eine Farbe verstärkt( in diesem Fall diese die wir dann auch tatsächlich sehen).

Im oben genanntem Versuch wurde das "Leuchtverhalten" ja nur unter diesen einen ,vom Gerät vorgeschriebenen Wellenlänge erfasst( wenn ich mich recht erinnere dürften das so 255/56 nm bei den übliche UV-Lampen sein), d.h. man sieht nur die emittierte Strahlung, die bei einer Wellenlänge von genau z.b. 255 nm ausgestrahlt wird( nur um auf die von dir erwähnte additive Farbmischung zurückzukommen).Ändert man die Wellenlänge des entsprechenden Gerätes, dürfte sich auch die Farbe (und somit Wellenlänge des emittierten Lichtes) ändern.Im UV-Bereich erscheint der Köder für den Fisch, wenn er denn den kompletten UV-Bereich wirklich sieht immer mal mehr oder weniger bunt( auf jeden Fall bunter, als für uns Menschen ersichtlich). Das was er dann aber letztendlich sehen dürfte ist die Summe ( oder Wechselwirkung) der verschiedenen Intensitäten des vom Köder ausgestrahlten Lichtes.
Das was wir unter normalen Bedingungen als Farbe sehen ist ja auch nichts anderes, als die von einem Gegenstand ausgestrahlte Wellenlänge, die darauf basiert, dass alle anderen Wellenlängen von diesem absorbiert (aufgenommen) werden und nur diese eine Farbe tatsächlich auch reflektiert bzw emittiert( also ausgestrahlt) wird.

Genau genommen könnte man sogar soweit gehen, zu behaupten, dass jeder Mensch eine Farbe anders sehen könnte.Wenn du eine Farbe siehst und sagst es sei "Blau", dann nur weil du irgendwann in deiner Kindheit einmal gelernt hast, dass es "blau" ist.Vielleicht siehst du es aber auch in der Farbe grün, sagst aber, dass es "Blau" ist, weil du gelernt hast, dass es blau ist. :wink:

Alles nicht so einfach...
Auf jeden Fall steht fest, dass Fische die Welt etwas( oder vielleicht auch Viel) bunter sehen als wir Menschen.

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Re: UV

Beitrag von mikesch » 14 Feb 2010 15:27

Mr.Muffelmolch hat geschrieben:... Alles nicht so einfach...
Auf jeden Fall steht fest, dass Fische die Welt etwas( oder vielleicht auch Viel) bunter sehen als wir Menschen.
Sicher, immerhin haben Sie , soweit ich informiert bin, 4 unterschiedliche Rezeptoren im Auge, während wir nur 3 haben.
Fishing isn't sport, it's a passion
Gruß
Michael

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Re: UV

Beitrag von Forellenfischer » 14 Feb 2010 20:43

Hallo!

@ Mr. Muffelmolch:

Wie mir scheint, hast Du gewisse Farbchemiekenntnisse. Respekt.

Das einzige was ich mit meinen Postings sagen will ist, dass der UV-Lampen-Versuch einfach nicht aussagekräftig für die Praxis ist. Bei diesem Versuch wird, wie Du schon selbst schreibst, nur eine Wellenlänge ausgestrahlt, anschließend vom Gummifisch absorbiert und anschließend die entsprechende Komplementärfarbe wieder emmitiert.

In der Praxis kommen aber verschiedene Wellenlängen vor, die vom Gummifisch absorbiert werden. Folglich ist dann auch die anschließend wieder ausgestrahlte Komplementärfarbe anders als unter der UV-Lampe.
Nicht mehr und nicht weniger.

Viele Grüße

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