Schleppen mit Vorschaltblei

Vom Kleinboot, Kutter oder einfach nur vom Strand...

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Georg Baumann
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Schleppen mit Vorschaltblei

Beitrag von Georg Baumann » 09 Okt 2003 11:59

Beim Schleppen mit dem Vorschaltblei gehen die Meinungen weit auseinander. Der Knackpunkt ist die Frage: Wie weit muss das Gewicht vom Köder weg sein? Ich hab schon mit nur 1-2 m geangelt und gefangen, doch schwören viele auf bis über 6 m. Was sind Eure Erfahrungen? Und welche Montagen, Bleie, etc. setzt Ihr ein?
Immer dicke Fische!
Georg

Just
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Schleppen mit Vorschaltblei

Beitrag von Just » 09 Okt 2003 12:21

Servus Georg, willkommen erstmal. Ich schleppe am Walchensee mit ca. 1-1,5 Meter Abstand zwischen Blei (60gr.) und Köder - keine Probleme.

Georg Baumann
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Schleppen mit Vorschaltblei

Beitrag von Georg Baumann » 10 Okt 2003 16:12

@Just: Danke für die schnelle Antwort. Bin demnächst mal wieder ein paar Tage schleppender weise unterwegs und werde dann mal im direkten Vergleich testen, was besser läuft.
Immer dicke Fische!
Georg

Harry1
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Schleppen mit Vorschaltblei

Beitrag von Harry1 » 11 Okt 2003 22:39

Georg wie weit schleppst du hinter dem Boot?

Generell gilt doch, je weiter entfernt du den Köder anbietest, um so besser.

Es gibt doch auch noch Downrigger für wirklich tiefe Gewässer.
mfG. Harry1

Georg Baumann
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Schleppen mit Vorschaltblei

Beitrag von Georg Baumann » 13 Okt 2003 16:02

Moin Harry1, die Entfernung vom Boot richtet sich auch danach, wie tief Dein Köder laufen soll. Je weiter, desto tiefer. 25 - 30 Meter sind zumindest für Hechte ein gutes Mittel.

Klar gehts auch mit Downriggern. Ich muss aber gestehen,dass mir das eigentlich zu viel Gefummel ist. Solange es geht, versuche ich alles, um drauf zu verzichten.
Immer dicke Fische!
Georg

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Beitrag von Harry1 » 13 Okt 2003 18:21

Hallo Georg,

klar gilt je weiter entfernt je tiefer läuft der Köder.

Wenn du jetzt einen Wobbler mit großer Schaufel nimmst und ihn 70-80 Meter oder weiter hinter dem Boot laufen läst, dürfte sich die Fangaussicht um mindestens 50% steigern. [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Ist zumindest eine Erfahrung die ich beim schleppen gemacht habe.

Kommt aber immer auf das Gewässer an, ob es machbar ist.
mfG. Harry1

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Beitrag von Georg Baumann » 13 Okt 2003 19:56

Moin Harry1,
Du sagst es ja schon: bei vielen deutschen Gewässern ist man ja schon fast durchgerudert, bevor hinten den Wobbler anfängt zu laufen [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img] [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img] .
Aber im Ernst: so weit hab ich noch nicht hinterm Boot gefischt. Angesichts der Tatsache, dass die Hechte teilweise sogar im Strudelwasser des Motors beissen, weiß ich auch nicht, ob das unbedingt notwendig ist. Die Hechte reagieren meist doch nicht ganz so empfindlich auf das Boot (Ausnahmen gibts auch hier).
Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Anhieb auf die Distanz? Hast Du viele Verluste?
Immer dicke Fische!
Georg

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Beitrag von Harry1 » 14 Okt 2003 00:09

Nun ja die Hängerzahl steigt etwas, aber mit den Verlusten hält sich das eigentlich in Grenzen.

Steht aber nach meiner Ansicht in keinem Verhältnis zum Fangerfolg.

Wenn du den Vergleich ausprobierst, wirst du den Erfolg sehen.

Natürlich muss die Wassertiefe stimmen.
(Durchschnittlich >8m Wassertiefe)

Wenn du so in 3-5 Meter Wassertiefe fischst hast du natürlich oft Hänger.

Wenn du aber das beangelte Gewässer etwas besser kennst, solltest du auch die besten Schleppwege wissen.

Ist wie gesagt meine Erfahrung im Vergleich zu kürzeren Schleppdistanzen. [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
mfG. Harry1

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Beitrag von Georg Baumann » 14 Okt 2003 13:39

Danke, ich werds mal ausprobieren, wenns möglich ist. Bin gespannt.
Immer dicke Fische!
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Beitrag von Harry1 » 14 Okt 2003 16:04

Ich meinte das Schleppen mit Wobbler auf Hecht und Zander.

Wer unbedingt meint das seine Methode besser ist sollte auch dabei bleiben.

Ich habe so viele Ansichten von Fangmethoden in meinem Anglerleben gehört und habe da so meine Meinung. [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Der Erfolg beim gefagenen Fisch und der Vergleich zu anderen Anglern spricht da am Ende eines Angeltages eine eindeutige Sprache. [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]
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Beitrag von andalG » 14 Okt 2003 16:39

Denk Dir was Du willst. Ich fische auch erst seit 37 Jahren.

Ein weiterer Nachteil bei großen Schlepplängen ist, dass der Köder nur sehr schwer auf Richtungsänderungen reagiert. Meistens ziehen sich ja die Scharkanten nicht wie mit dem Lineal gezogen durch den See.

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Beitrag von Harry1 » 14 Okt 2003 16:54

Das hast du richtig erkannt andalG. [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

In einer Badewanne brauchst du aber nicht mit einem Boot schleppen.

Damit meine ich menn du 100 Meter im Kreis ruderst führst du den Wobbler bestimmt in Nahdistanz damit sich überhaupt noch was bewegt. [img]images/smiles/icon_razz.gif[/img]
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Beitrag von mikesch » 14 Okt 2003 17:15

@Harry1,

100m im Kreis?? Auf welchen Pfützen fährst du denn rum?
An meinem Haus - Schlepp - Gewässer brauchst du einen ganzen Tag um einmal rund herum zu schleppen [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img] .
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Gruß
Michael

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Beitrag von reverend » 14 Okt 2003 21:41

Einen Tag rund um den Chiemsee? Da musst Du aber schon stramm rudern...
Der Uferumfang des größten oberbayerischen Sees beträgt meines Wissens ca. 80 km...

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Beitrag von andalG » 15 Okt 2003 02:12

80 m hinter dem Boot schleppen? Dann arbeitet der Wasserdruck, bedingt durch die Geschwindigkeit und die Schnurmenge, dermaßen, dass der Köder nach oben dedrückt wird. Jedenfalls arbeitet er dann überall, bloß nicht da, wo er soll.

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