Mit Weichplastikköder auf Zander

Von der Schnur bis zum Räucherofen

Moderator: Thomas Kalweit

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Hecht Hans
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Mit Weichplastikköder auf Zander

Beitrag von Hecht Hans » 08 Jan 2003 21:37

HAllo alle zusammen und ein gutes und Fischreiches Jahr 2003

Ich habe in letzter Zeit schon mehrere male
versucht mit Weichplastikködern (Shads,Twister)auf Zander zu angeln aber irgendwie hat nie so ganz geklappt.Ich habe schon mehrere male gelesen das diese Köer unschlagbar auf Zander sind warum klappt das dann bei mir nicht?

Danke schon mal im Vorraus!!

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Thomas Kalweit
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Mit Weichplastikköder auf Zander

Beitrag von Thomas Kalweit » 09 Jan 2003 11:29

[img]images/smiles/icon_smile.gif[/img] Hallo Hecht Hans,
wichtig für die Gummifisch-Angelei ist vor allem eine sehr steife Rute und geflochtene Schnur. Nur so kann man den Köder und den Gewässergrund (und die vorsichtigen Bisse!!!)in der Hand spüren.

Ebenso wichtig ist es, das Gewicht des Bleikopfes genau auf Strömung und Gewässertiefe abzustimmen. Ist der Kopf zu leicht, läuft er nicht tief genug über Grund. Ist er zu schwer, können die Zander ihn nicht einsaugen. Ausprobieren ist hier angesagt!

Auch auf gut laufende Shads solltest Du wert legen (z.B. Manns, Profiblinker). Wenn Du preiswerte verwenden willst, dann müssen die vorher weichgekocht werden und mit einer Nadel am Schwanz noch warm aufgehängt werden. Erst dann sind sie fängig.

Es gibt noch tausend Tipps...

Viele Grüße,

Thomas
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Mit Weichplastikköder auf Zander

Beitrag von andal » 09 Jan 2003 12:17

Hallo,

so blöd es sich auch anhören mag, zuerst sollte man auch sicherstellen, ob wirklich Zander vorhanden sind.

Teilweise wurde vor langer Zeit mit ein paar Fischen besetzt, nie einer gefangen, also müsssen sie noch da sein.

Nicht in jedem Gewässer ist auch das drin, von dem Vereine und Angelkollegen ausgehen.

Gruß, Andal
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Hecht Hans
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Mit Weichplastikköder auf Zander

Beitrag von Hecht Hans » 09 Jan 2003 19:49

DAnke für die guten tipps die ihr mir gegeben habt.

p.s.: Es werden jedes Jahr 1000 Zander eingesetzt.Also sind viele vorhanden.

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Thomas Kalweit
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Beitrag von Thomas Kalweit » 10 Jan 2003 16:09

[img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]Hallo mikesch,
ich kannte auch mal so einen See, wo Zander nur auf Mini-Köderfischchen mit 18er Vorfach gefangen wurden. Bis ich da mal zufällig eine unterarmlangen Jerk-Bait durchzog. Beim ersten Wurf: Rumms, und ein fünfpfündiger Zander hatte sich aufgehängt (an der Oberfläche, über acht Meter tiefem Wasser).

Die Holländer haben früher auch nur mit extrem feinem Zeug auf Zander gefischt. Heute fängt man dort auch mit großen Kunst-Ködern.

Ich glaube, dass vor allem große Zander nicht zimperlich sein können. Wenn sich ein großer Nahrungs-Happen bietet, dann wird der auch genommen.

Liebe Grüße,

Thomas
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Beitrag von mikesch » 11 Jan 2003 02:55

Hallo Hans,

haben Angelkollegen in deinem Gewässer schon mit Kunstködern gefangen?
Ich kenne einen See, in dem wurde noch nie ein Zander auf Kunstköder gefangen. Nur mit totem Köderfisch an ganz sensibler Montage.
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Gruß
Michael

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Mit Weichplastikköder auf Zander

Beitrag von reverend » 14 Jan 2003 22:03

[QUOTE]Original erstellt von Thomas Kalweit:
[QB] [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img] Was haltet ihr von den Gummifisch-Systemen, die es fertig montiert im Handel gibt? Normalerweise sollte man doch davon ausgehen können, dass der Bleikopf optimal mit dem Shad austariert ist.
Und werden die Shads tatsächlich durch Auskochen fängiger?
Manche Angler pinseln die Shads auch noch mit Aalöl oder Heringsöl ein, sodass sie eine Seefisch - Duftspur legen. Bringt das etwas bei Fischen wie Hecht und Zander, die doch eher visuell orientiert sind?
Noch eine andere Frage: Wenn auch Hechte als potentielle Bisskandidaten vorhanden sind - gibt es Alternativen zur Verwendung eines Stahlvorfaches (z.B. das für den Zander weniger gut sichtbare Kevlar)?

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Beitrag von andal » 14 Jan 2003 23:55

Kevlar beißt ein Hecht problemlos durch.
Es gibt noch das sog. Hardmono von Mason. Das ist teurer als ein sehr gutes Stahlvofach aus 7x7 Material.
Also: Stahlvorfach!!!
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