Neue Anglerstudie in den USA

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Thomas Kalweit
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Neue Anglerstudie in den USA

Beitrag von Thomas Kalweit » 24 Sep 2010 12:59

Die Amis haben mal wieder ihre Angler befragt. Interessante Ergebnisse!

- Unglaubliche 7,3 % aller Amerikaner über 16 Jahre besitzen ein Boot (20,5 Millionen!)
- Weitere 10 Millionen planen die Anschaffung eines Bootes
- 2009 sind 17,9 % der Amerikaner mindestens einmal zum Bootsangeln auf dem Wasser gewesen, das ergibt insgesamt 705 Millionen Bootsangeltage
- Süßwasserangeln ist die populärste Freizeitbeschäftigung der Amerikaner unter 18 Jahre (22,5 % angeln!).
- Die Meeresangler überaltern! Fast die Hälfte aller Meeresangler sind schon über 45 Jahre.
- Für Frauen und Jugendliche ist vor allem Fliegenfischen interessant.
- Unter den spanisch sprechenden Einwanderern ist Angeln besonders populär.
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kleen
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Re: Neue Anglerstudie in den USA

Beitrag von kleen » 24 Sep 2010 13:09

Thomas Kalweit hat geschrieben:Die Amis haben mal wieder ihre Angler befragt. Interessante Ergebnisse!


- Die Meeresangler überaltern! Fast die Hälfte aller Meeresangler sind schon über 45 Jahre.
- Für Frauen und Jugendliche ist vor allem Fliegenfischen interessant.
Ob diese 2 Punkte wohl irgendwie zusammenhängen? Ältere Angler gehen lieber ans/auf Meer und jüngere eher ans Süßwasser und beschäftigen sich sogar mit der Fliege!

Vielleicht hängt das auch mit dem Geld der Jugendlichen zusammen? Kein Geld fürs Boot? Außerdem ist das Fliegenfischen vielleicht auch gerade bei Jugendlichen im Trend. Man ist mobil, man bindet mir ruhiger Hand die Mücken...

Keine Ahnung ob das vielleicht ein Punkt sein könnte, dass Ältere und Jüngere sich so unterscheiden...aber es ist schon auffällig finde ich..

Im Großen und Ganzen würde mich ein Vergleich zu Deutschland sehr interessieren, wobei ich glaube, dass in Deutschland alle Werte/Prozente niedriger sind ;)
Jeder Fisch hat seine Besonderheiten und einen Grund, um ihn unbedingt fangen zu wollen...

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Re: Neue Anglerstudie in den USA

Beitrag von Teye » 24 Sep 2010 13:36

Wenn ich die Wahl hätte zwischen mit einem alten Knacker aufs Meer oder mit einer (jugendlichen) Frau zum Fliegenfischen...
Die Frage ist auch, was es heißt "zum Angeln zu gehen". Einmal im Jahr oder regelmäßig?

Gruß

Mathias
real belly boaters do it when it´s hard

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Thomas Kalweit
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Re: Neue Anglerstudie in den USA

Beitrag von Thomas Kalweit » 24 Sep 2010 13:41

Im allgemeinen beziehen sich die Studien auf "mindestens einmal im Jahr". Regelmäßig lässt sich schwer fassen... Ich kenne verrückte Angler, die nur zweimal im jahr wirklich ans Wasser kommen... :wink:
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Re: Neue Anglerstudie in den USA

Beitrag von kati48268 » 24 Sep 2010 19:37

kleen hat geschrieben: Im Großen und Ganzen würde mich ein Vergleich zu Deutschland sehr interessieren, wobei ich glaube, dass in Deutschland alle Werte/Prozente niedriger sind ;)
Weiß zumindest aus dem Kopf, dass lt. VDSF 1,6Mio. Angler amtlich erfasst sind und das es lt. Arlinghaus Studie 4Mio. Angler in D gibt (hier gleiches Kriterium wie im Amiland, mind. 1x im Jahr angeln). Bei 82Mio. Einwohnern sind das 1,95 bzw. 4,87% der Bevölkerung.
Zu weiteren Daten greif mal zu einem seiner Bücher; die sind zwar so gar keine leichte Kost (Wissenschaft halt, keine Unterhaltung), aber trotzdem seeehr interessant.
Robert Arlinghaus, 'der unterschätzte Angler' od. 'Angelfischerei in Deutschland, eine soziale und ökonomische Analsye'. Wirklich empfehlenswert!
Mehr zu ihm: http://unio.igb-berlin.de/abt4/mitarbeiter/arlinghaus/

Und zu den Amidaten:
die haben auch keine Prüfung. Da sind wir wieder bei
http://forum.fischundfang.de/viewtopic. ... 8&start=15
:wink:

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Re: Neue Anglerstudie in den USA

Beitrag von Hartmut » 24 Sep 2010 20:19

Eventuell sind die älternen Angler mobiler und können das Meer leichter erreichen.
Mir ist aufgefallen, dass der Stellenwert eines Fischers überm Teich erheblich höher
ist als hierzulande. Unter diesen Umständen greifen Jugendliche auch gerner zur
Angel. Ein weiterer Grund sind verfügbare, unverbaute, natürliche Gewässer mit
gutem Fischbestand und bezahlbaren Erlaubnisscheinen.

Ohne Fischerprüfung wird es mE auch nicht besser. Wer Lust aufs Angeln hat schafft
diese nicht besonders schwierige Hürde spielend und lernt nebenbei noch etwas
über sein neues Hobby.

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Re: Neue Anglerstudie in den USA

Beitrag von kleen » 25 Sep 2010 07:53

Ich danke Dir kati48268! mal sehen, ob ich das alles so raffe ;)
Jeder Fisch hat seine Besonderheiten und einen Grund, um ihn unbedingt fangen zu wollen...

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