Tierschutz ins Grundgesetz

Was geschieht gerade wo, wie und warum?

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Sven Helmes
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Tierschutz ins Grundgesetz

Beitrag von Sven Helmes » 29 Mär 2002 12:41

Nachdem sich CDU/CSU lange widersetzt haben, signalisieren die beiden C-Parteien nun ihre Zustimmung, um den Tierschutz im Grundgesetz zu verankern.

Fürchtet Ihr negative Folgen im Hinblick auf das Angeln?

Heilt Petri

Sven
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Hermann
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Tierschutz ins Grundgesetz

Beitrag von Hermann » 29 Mär 2002 15:22

Hallo,
"Fürchtet Ihr negative Folgen im Hinblick auf das Angeln?"
ja, denn die dann höherrangigen Rechte der Tiere werden von ihren "Schützern" dazu benutzt werden, den Anglern und Jägern an den Karren zu fahren, weil das die Zustimmung der Bevölkerung findet. Während man wie gehabt die Legehennen- und Masttierhaltung relativ außen vor lässt, denn die Verteuerung der Puterschnitzel findet nicht die Zustimmung der Bevölkerung. Auf diese Weise können sich dann alle Bambilover auf die Schulter klopfen, hat man doch jetzt endlich die Möglichkeit, sich als moralisch denkendes Wesen zu profilieren, ohne selbst auf etwas verzichten zu müssen.
Dort, wo Tiere wirklich gequält werden, wird sich nichts ändern.
mfg Hermann
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Just
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Tierschutz ins Grundgesetz

Beitrag von Just » 29 Mär 2002 15:22

Eigentlich nicht, ich vermute mal, es wird alles bleiben, wie's ist, also Verbot des lebenden Köderfisches, C&R-Verbot etc.
Sollten sie den lebenden Wurm verbieten, werde ich halt den Aalen und Rutten mit der Fliege zu Leibe rücken [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]

Just
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Beitrag von Just » 29 Mär 2002 18:14

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat
Dort, wo Tiere wirklich gequält werden, wird sich nichts ändern
Ich befürchte, Hermann hat recht, auch da wird sich nicht viel ändern.
Das Hin- und Hergekarre von Schlachtvieh über die Grenzen, um EU-Subventionen zu kassieren, Massentierhaltung, schwimmende Fischfabriken - die wirtschaftliche Lobby ist zu groß und der Selbstbeschränkungswillen der Verbraucher zu klein, als dass sich auf diesem Sektor wirklich etwas bewegt.

andreas ha
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Tierschutz ins Grundgesetz

Beitrag von andreas ha » 30 Mär 2002 00:55

Durch den höheren Status, den der Tierschutz dadurch erhält wird sich nichts ändern, da auch heute schon - zumindest in der Theorie und auch zu Recht - die Tiere einen hohen Schutz geniessen.

Unabhängig davon wie der Tierschutz im Gesetz verankert ist werden sich Änderungen im Angelrecht immer dann ergeben, wenn gesellschaftliche Ströme dies als erforderlich sehen lassen.

Heisst für mich, wenn die Ansicht vorherrscht, dass unsere Aktivitäten wichtig für den Erhalt der Natur sind, wird man uns unser Hobby auf politischer Ebene nicht verwehren wollen. Betrachtet man uns irgenwann nur noch als Naturkonsumenten dann könnte es weitere Einschränkungen geben.

Letztendlich ist daher unser Tun und die Öffentlichkeitsarbeit der Vereine und Verbände entscheidend für die Entwicklung. Extreme Einstellungen einzelner Gruppierungen (wie PETA)haben nur dann eine Chance, wenn sich mal der falsche Eindruck breit machen sollte, dass wir nur aus niederen Gründen ans Wasser gehen.

Andreas

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Tierschutz ins Grundgesetz

Beitrag von GeFue1 » 30 Mär 2002 09:25

Die Aufnahme des Schutzes der Tiere soll durch eine Konkretisierung in Artikel 20a des Grundgesetzes (GG) erfolgen. Artikel 20a GG lautet: "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen (hier sollen die Wörter "und die Tiere" eingefügt werden) im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung".
Artikel 20a GG ist also eine schlichte Staatszielbestimmung, aus der sich - wie der Wortlaut ("nach Maßgabe von Gesetz und Recht")eindeutig belegt, unmittelbar nichts ableiten lässt. Solange also beispielsweise die Fischereigesetze, das Tierschutzgesetz und das Srafgesetzbuch nicht in diesem Sinne geändert werden (dafür sind trotz Staatszielbestimmung politische Mehrheiten erforderlich) wird sich für uns Angler (rechtlich) nichts ändern. Gleichwohl werden bestimmte Organisationen eine Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung als "Wasser auf ihre Mühlen" verstehen und - ich nehme an - verstärkt gegen die vermeintlichen Tierquäler, die Angler und Jäger, agitieren.

andreas ha
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Beitrag von andreas ha » 01 Apr 2002 00:47

Mir ist gerade durch den Kopf gegangen, dass durch das EU-Recht Änderungen auf uns zukommen könnten.

Ist aufgrund der etwas liberaleren Regelungen in anderen Ländern nicht eher von dieser Seite Positives zu erwarten?

Gruß

Andreas

Heli
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Tierschutz ins Grundgesetz

Beitrag von Heli » 02 Apr 2002 02:58

Keine weiteren gesetzlichen Reglementierungen!

Meines Erachtens gehen Grundgesetz (das dem Wohle des Menschen in unserem Lande gewidmet bleiben soll Art. 1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar.) und Tierschutzgesetz (§ 1
1Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen) zwei getrennte Wege, verfolgen für verschiedene Kreaturen/Individien unterschiedliche Ziele und das soll auch so bleiben. Die Tiere sind mittlerweile durch soviele Gesetze geschützt aber bei genauem Hinsehen endet der Tierschutz dort wo die Sache gewerblich wird, lediglich den Personenkreis, der sich die Förderung und Erhaltung der Kreatur auf seine Fahnen geschrieben hat werden weitere Regelungen massgeblich auch weiter ein- und beschränken.

Aus der Sicht der Fischerei betrachtet bedeutet dies, dass der Fisch geschützt durch Tierschutzgesetz, TierschutzSchlachtVerordnung, Transportverordnung, Fischereigesetz und Ausführungsverordnung zum Fischereigesetz, in meinen Augen bereits so starken Schutz geniesst dass uns hier sowieso bereits jetzt jeglicher gesetzliche und persönliche Freiraum entzogen wurde (siehe Diskussion C&R). Was in unseren Nachbarländern tagtäglich praktiziert wird und legal ist, ist in unserem Lande mangels Freiraum in der Gesetzgebung unter Strafe verboten. Weitere Neuerungen unserer Zeit (FFH-Verordnung) werden uns im Laufe der nächsten Jahre mit höchster Wahrscheinlichkeit ungeahnte angelfischereiliche Schwierigkeiten bereiten. All das durch "Grundgesetze" untermauert wird uns die Fischerei in naher Zukunft nicht unbedingt erleichtern und es werden sich weitere Spinner finden die neue Gesetzgebungen besser zu vermarkten verstehen als die Lobby der Fischer, vertreten durch ihre intern verstrittenen und sich selbst als Konkurrenz verstehenden Fischereiverbände und -organisationen (man erinnere sich an das Setzkescherurteil)! Ich möchte ausserdem noch erwähnen dass die Schaffung von Natur-, FFH- und Ramsarschutzgebieten, sowie Naturparks, Nationalparks und andere Schutzgebiete die Fischerei bereits auch räumlich derart einschränken und vielerorts sogar ausschliessen, dass momentan kein Bedarf an weiteren Pseudoschutzvorschriften notwendig ist, die letzendlich zur noch schärferen Verschlechterung der Fischerei beitragen.

Ein praktisches Beispiel ist für mich immer wieder der Ismaninger Speichersee, bekannt durch seine Riesenbrachsen, hier wird der Tierschutzgedanke mit Füssen getreten. Im rechtsseitigen Vogelschutzgebiet ist die Fischerei verboten, es finden aber Vogelkundeführungen statt und die Vogelbeobachter sitzen stundenlang in der Nähe eines seltenen Vogels um diesen zu begaffen. Der Angler der hier sitzen könnte stört den Vogel, der Vogelbeobachter (Vogelschützer?) nicht! Warum werden Gesetze immer so hingebogen wie man sie braucht, wo sind die Vertretungen der Fischer, um hier für Gleichheit unter den Parteien zu sorgen?

Resümee: Bevor man immer mehr neue Variationen von Gesetzen entwirft, beschliesst und akzeptiert sollte man erstmals die Vorhandenen angleichen und das für alle Parteien. Das beste fischereiliche Exempel das hier zu nennen wäre ist das Nachtangelverbot von 3 Bundesländern, unter anderem dabei natürlich auch mein Heimatland Bayern, gegenübergestellt mit den anderen 13 Bundesländern wo es eine derartige zeitliche Einschränkung der fischereilichen Rechte nicht gibt.

Ich hoffe mit meinen Ausführungen dem ein oder anderen nochmals einen Denkanstoss dahingehend geliefert zu haben, die Sache etwas kritischer zu behandeln bevor man sich übereilt dazu entschliesst zu schnell und eventuell auch nur im guten Glauben an das Wohl der Tiere, sprich Fische zu denken, weitere Gesetze zu akzeptieren.

Ich möchte noch anmerken dass ich durchaus um das Wohl der Tiere besorgt bin, die Tiere als Mitgeschöpf behandle und respektiere aber auch leidenschaftlich gerne Fischen gehe und das soll so lange ich Arbeiten kann mein Hauptaufgabengebiet bleiben, durch meine Aktivitäten als Kursleiter in der Ausbildung vielen Menschen so Nahe gebracht werden und letztendlich die Aufgabe von uns allen sein,:

!!!Erhaltung der Fische und der Fischerei, auch für kommende Generationen!!!

Helmut

[ 01. April 2002: Beitrag editiert von: Heli ]
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Hermann
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Beitrag von Hermann » 02 Apr 2002 20:06

Hallo,
"Gleichwohl werden bestimmte Organisationen eine Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung als "Wasser auf ihre Mühlen" verstehen und - ich nehme an - verstärkt gegen die vermeintlichen Tierquäler, die Angler und Jäger, agitieren."

Genau das ist das Problem, das ich auch vermute, weil ich seit langem glaube,dass man im Tierschutzbereich Mehrheiten eher für Regelungen findet, die den Verbraucher nichts "kosten" ihm aber gleichwohl gestatten, sich als Tierliebhaber gegenüber sich selbst aufzuführen. Das ist so wie bei dem Dicken, der seinen Kaffee ab sofort mit Süßstoff süßt, sonst an seinen Gewohnheiten nichts ändert und sich dabei unheimlich diszipliniert und gesundheitsbewusst vorkommt.
mfg Hermann
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Lindy
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Beitrag von Lindy » 03 Apr 2002 11:03

http://www.wildundhund.de/cgi-bin/ubb/u ... 1&t=000700

Lest hier einmal, was jetzt schon von "Tierschützern" gesagt wird!!!!!


Lindy

[ 03. April 2002: Beitrag editiert von: Lindy ]

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Beitrag von Bernd Eschenauer » 03 Apr 2002 12:47

Erster Beitrag von Lindy.
Na dann -Hallo erstmal-
Ich hoffe mal öfter von Dir etwas zu lesen.

Zum Thema:
Irgendwie wird mir mulmig bei dem Gedanken Tiere immer mehr zu vermenschlichen.
Bei den ganzen Planungen von neuen Gesetzen wissen die Betroffenen selten was hinten rauskommt.
Entwurf reiht sich an Entwurf, Novelle an Novelle usw.usw.
Jedoch wir Angler und Jäger können nicht so tun als gäbe es in unserem Land keine anderen Mehrheiten(ob sie nun fachlich fundiertes Wissen haben oder nicht) Und wenn der Gesetzgeber von diesen "Mehrheiten" zum Handeln genötigt wird, so finde ich, ist dies ein demokratischer Vorgang welcher voll i.O. geht.
Also Aufklärung tut Not und unsere Interessenvertretungen sind gefordert.

Mit hoffendem Petri Heil
Bernd

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Beitrag von Lengalenga » 03 Apr 2002 19:59

Welche Interessenvetretungen [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]
Die Pfeifen haben doch genug mit sich zu tun!
VDSF und DAV heissen die glaub ich kommen ja selber nicht auf einen Nenner.
Zusammen wäre das eine Macht, weil ja jeder Angler heutzutage zwangsverpflichtet ist.
Ich finde es traurig das so ungeahnte Kräfte brach liegen.
Petri
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Beitrag von hecht24 » 03 Apr 2002 20:17

dafuer sitzen die funktionare aber ihre
a. platt
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Beitrag von Karsten » 03 Apr 2002 23:25

Hallo Mitstreiter!
Erst einmal zu Lengalenga:
Wie bitte ist das gemeint,"Angler sind zwangsverpflichtet"?
Ich selbst bin (noch)nicht in einem Verband organisiert?
Die Beiträge heben die geringeren Kosten für eine Angelkarte ja nicht auf,und ein Boot habe ich noch nicht,welches ich unterbringen
muß.
Ansonsten ist der Tierschutz bereits gesetzlich verankert.
Ich finde die Aufnahme ins Grundgesetz ist nur eine Wahlfarce der Grünen,nur das Jäger und angler viel grüner sind (in Bezug auf die Natur) als die Grünen selber.
Gruß Karsten
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Tierschutz ins Grundgesetz

Beitrag von sniper » 03 Apr 2002 23:55

Hallo Angelfreunde,

das lesen einiger Beiträge bereitet mir doch etwas Kopfschmerzen und Frust. [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]

Seit ihr wirklich alle Angler? [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]

Obwohl ich als positiv denkender Mensch immer noch der Meinung bin nur gemeinsam können wir Angler und Jäger unsere Interessen in der Gesellschaft vertreten..

Dazu muß ich akzeptieren das unterschiedliche Meinungen zum Angeln vorhanden sind.

Aber was für Menschen machen solche Gesetze, haben die auch das Wissen kompetent für unsere Interessen Gesetze zu ändern?

Wenn hier schon in Beiträgen von Gesellschaftlichen Strömen die rede ist kann das für mich als Angler nichts taugen.

Ich habe als Angler schon lange nicht mehr die von mir gewünschte Form der Lebensfreiheit.

Ich muß für mein Hobby finanziell immer tiefer in die Tasche greifen.

Fisch ist dank den Besserwissern mit ihren Rechtsvorschriften in unseren Gewässern immer weniger vorhanden.

Die leben doch an der Realität vorbei, wenn die denn Fisch auf diese jetzt schon praktizierte Art und Weise für die nachfolgenden Generationen schützen wollen.

Ich bin Angler und kein Berufsfischer mit Treibnetzen.

Die fanatischen Vegetarier die jedes Lebewesen schützen wollen und das von allen Mitmenschen erwarten sind doch eh nur eine Handvoll Leute.

Jetzt noch mal zu meiner Realität. Dank des Wettfischverbotes an Fließgewässern welche die hohen Futterrationen biologisch locker verkraften können ist durch das Verbot weniger Fisch vorhanden.

Eins ist doch klar, gerade der Friedfisch der immer genug Nahrung hatte laichte in der Region und für den Nachwuchs war auch genug Futter vorhanden.

Der Raubfisch war so auch in größerem Umfang vorhanden.

Fazit die Fische profitierten davon und waren zahlreicher vorhanden.

Ob ich nun einen lebenden Köderfisch oder einen lebenden Wurm, Made an den Hacken mache ist für mich eh kein Unterschied.

Setzkescherverbot so ein Unsinn, da liegt der erste gefangene Fisch bei einem Sommeransitz oft stundenlang getötet im Behälter und ist unter Umständen nach beenden des Angelns schon ungenießbar.

Denkt einer von denen die diese Vorschriften gemacht haben darüber nach?

Ich muß regulär jeden maßigen Fisch töten, egal ob ich ihn überhaupt mitnehmen und verzehren möchte.

Mitmenschen treffen dort mit ihren Rechtsvorschriften Entscheidungen die meiner Meinung nach nicht kompetent sind.

Leute die wohl noch nie zumindest einen 20 Pfund Karpfen oder 1,5 Meter Waller gefangen haben. [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]

Vielleicht ist es doch alles bloß der Neid und die Mißgunst.

Also, ich gönne jedem von euch weiterhin seinen 50 Pfund Karpfen oder 2 Meter Walter. [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]

Denkt doch bitte alle mal ein wenig darüber nach.

Petri Heil wünscht euch der Sniper
Welse zieht euch 2002 warm an ich komme.

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