Petition gegen Fischentnahme

Was geschieht gerade wo, wie und warum?

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Thomas Kalweit
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Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Thomas Kalweit » 17 Aug 2007 13:36

Englische Angler haben eine Petition gestartet, dass Imigranten keine Fische aus den Gewässern mehr entnehmen dürfen.

Wer Brite ist, kann hier seine Stimme an Downing Street 10 schicken:

http://petitions.pm.gov.uk/CarpFishing/#detail
Online-Redaktion FISCH & FANG / DER RAUBFISCH
E-Mail: thomas.kalweit@paulparey.de

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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Iceman1 » 17 Aug 2007 15:08

DAS ist jawohl das aller letzte :x
Was meinen die wer sie sind.

Also sie sinken immer mehr im Ansehen bei mir !

Gruss Iceman 8)
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Paul Logen
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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Paul Logen » 17 Aug 2007 15:29

ich denke, das ist dem gnadenlosen Abschlachten aller Fische, die sie vor die Flinte bekommen geschuldet. In Irland gabs / gibts ein ähnliches Problem, dass "Einheimische" Süsswasserfische so gut wie ausnahmslos zurücksetzen während "Eingewanderte" einfach alles ohne Rücksicht auf Verluste niederknüppeln und dann auf Wochenmärkten verscherbeln.

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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Iceman1 » 17 Aug 2007 15:39

ES gibt Fangbegrenzung ,Schonmaß und Ganzjährig geschützte .
Mehr Kontrollen und härteres durchgreifen das ist hier angesagt.




Gruss Iceman 8)
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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Barta0815 » 17 Aug 2007 18:44

jaja, so sind se, die "i*******"... eine logische retourkutsche wäre, wenn englische bürger im ausland, um england, garnichtmehr angeln dürften... :twisted:

gruß vom niederrhein

matthias
...mir ******* egal, wer dein Vater ist! Wenn ICH hier angel, geht NIEMAND übers Wasser!!!

Stefan von Hatten

Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Stefan von Hatten » 17 Aug 2007 18:56

Locker bleiben, Freunde!! Wir regen uns hier immer über unsere Freunde aus den östlichen Regionen auf, die "angeblich" jeden Fisch entnehmen und auch sonst Schwierigkeiten machen - ein Entnahmeverbot für diese Kollegen wurde auch schonmal von Euch ins Gespräch gebracht. Zudem: der Begriff Inselaffen ist ziemlich ehrverletzend - nur mal als Hinweis ;-)

Es ist deren Land, deren Seen und deren Flüsse etc. Wenn man dort der Meinung ist, ein solches Gesetz zu erlassen, haben wir das schlichtweg zu akzeptieren. In Irland sind die Regelungen inzwischen ähnlich restriktiv und auch die Norweger haben ja mit den Ausfuhrgrenzen der Fischwilderei zumindest teilweise einen Riegel vorgeschoben.

Wir sollten uns eher Gedanken machen, warum es notwendig ist, solche Gesetze zu erlassen und uns dabei vielleicht auch einfach mal an die eigene Nase packen (damit meine ich keinen persönlich, sondern die Anglergemeinschaft in Deutschland allgemein...)

Petri!

Stefan

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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Fischmäx » 17 Aug 2007 20:04

Solche Aktionen sind i.d.R. Reaktionen auf begründetet Ärgernisse.
Meiner Meinung nach sollte man das Inselvolk deswegen nicht gleich
verdammen. Meistens wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird.
Gruß und Petri
Mäx

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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Jondalar » 17 Aug 2007 20:30

Ich finde so ein Gesetz unsinnig. Jedem sollte zumindest freigestellt werden ob er einen Fisch mitnimmt oder nicht. Egal ob Engländer oder Imigrant. Wer so etwas fordert hat nicht verstanden, was bei uns vor einiger Zeit passiert ist. Ich finde diesen Vorschlag schon sehr diskriminierend.

@Stefan

Was haben wir den damit zu tun das solche Vorschläge gemacht werden? Hier werden einfach nur die Rechte der Ausländischen Angler beschnitten.Der Angeltoruismus wirbt doch ständig mit Lachs und Co. Wenn ich mich dann dafür entscheide dort einen Angelurlaub zu machen oder dann dort zu leben, sollte ich auch das Recht haben den Fisch zu verwerten oder ihn wieder Frei zu lassen. Entweder es gilt für jeden der auf der Insel angelt oder für garkeinen.

Ich würde mich auch hier bei uns für ein Entnahmeverbot aussprechen wenn es für alle gilt und nicht nur für eine Gruppe von Anglern, die eine andere Gesinnung haben als wir.
Zuletzt geändert von Jondalar am 17 Aug 2007 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grüsse von der Donau

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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Iceman1 » 17 Aug 2007 21:25

@ Jondalar
Ich finde so ein Gesetz unsinnig. Jedem sollte zumindest freigestellt werden ob er einen Fisch mitnimmt oder nicht. Egal ob Engländer oder Imigrant. Wer so etwas fordert hat nicht verstanden, was bei uns vor einiger Zeit passiert ist. Ich finde diesen Vorschlag schon sehr diskriminierend.

Es ist Diskriminierend so was zu fordern .
Wenn das jemand in der BRD fordern würde ,hiss es sofort die Rassisten !

Ich finde eine Fangbegrenzung und Schonmass für Effektiv nur muss es mehr Kontrolliert werden.


Gruss Iceman 8)
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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Jondalar » 17 Aug 2007 22:02

@ Iceman1


Es ist Diskriminierend so was zu fordern .
Wenn das jemand in der BRD fordern würde ,hiss es sofort die Rassisten !
Ich möchte hier nicht sagen, dass die Personen die so ein Gesetzt fordern Rassisten sind. Wie Du schon angemerkt hast, ist so eine Forderung sehr diskriminierend und überflüssig. Natürlich ist es ärgerlich wenn hier wie bei uns letzte Woche, ein 115cm Hecht gleich nach dem Fang eins über die Rübe bekommt. Ich hab auch noch mitgeholfen den Fisch zu landen. Doch was will man machen? Der Angler war eben der Meinung den Fisch mitnehmen zu müssen. Ihn aber deswegen zu verurteilen währe völlig falsch und genau so diskriminierend wie ein solches Gesetz.
Grüsse von der Donau

Stefan von Hatten

Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Stefan von Hatten » 18 Aug 2007 08:33

Hi Jondalar!
Jondalar hat geschrieben:Was haben wir den damit zu tun das solche Vorschläge gemacht werden?
Eine Menge anscheinend, so, wie man die Reaktionen hier liest... Scheint ja nicht allen egal zu sein.
Jondalar hat geschrieben:Hier werden einfach nur die Rechte der Ausländischen Angler beschnitten.
Ja, und??? Geangelt werden darf doch - nur entnommen werden darf dnn im Extremfall nichts mehr. Finde ich nicht falsch.
Jondalar hat geschrieben:Der Angeltoruismus wirbt doch ständig mit Lachs und Co. Wenn ich mich dann dafür entscheide dort einen Angelurlaub zu machen oder dann dort zu leben, sollte ich auch das Recht haben den Fisch zu verwerten oder ihn wieder Frei zu lassen. Entweder es gilt für jeden der auf der Insel angelt oder für garkeinen.
In den meisten, guten Lachsflüssen ist eh C&R Pflicht oder es darf nur ein Fisch entnommen werden. Über eine solche Regelung "regt" sich niemand auf und akzeptiert sie. Wird es aber eine generelle Entnahmebeschränkung, drohen wir wieder mit Invasion ;-). Ich finde, die Engländer haben jedes Recht über ihre eigenen Gewässer und Fischbestände zu entscheiden, wie sie möchten. Und jeder von uns kann dann noch entscheiden, ob er dort zum Fischen hinfährt, oder nicht. Freie Wahl.... Was mir nicht gefällt, ist, daß bei uns immer öfters die amerikanische Denke herrscht - daß man als fremder Staat sich am liebsten aus Eigeninteresse über die Souveränität eines anderen Staates hinwegsetzen möchte - sprich: uns paßt es nicht, daß die Engländer solche Gesetze erlassen und wir fordern eine Änderung. Ich möchte mal sehen, wie die Reaktionen hier im Forum wären, wenn in England ähnlich über unsere Gesetze gesprochen und gerichtet würde - der Begriff "Inselaffen" wäre dann wohl noch die harmlose Wahl. Bisweilen fehlt mir bei uns Deutschen die Fähigkeit der differenzierten Betrachtung....
Jondalar hat geschrieben:Ich würde mich auch hier bei uns für ein Entnahmeverbot aussprechen wenn es für alle gilt und nicht nur für eine Gruppe von Anglern, die eine andere Gesinnung haben als wir.
Ich wäre einer der Ersten, die sich für restriktivere Entnahmebeschränkungen für Gastangler aussprechen würde - generell wäre ich zudem eh. für wesentlich härtere Entnahmeregelungen - wer viel Fisch will, soll an einen Forellenpuff gehen oder an die Teiche, wo inzwischen schon Meterhechte eingesetzt werden. Große, öffentliche Gewässer sollten eine wesentlich stärkere Beschränkung erfahren. Aber das ist ein anderes Thema...

Und diskriminierend finde ich eine solche Forderung absolut nicht - es geht ja nicht darum, jemanden etwas zu verweigern, weil er eine andere Hautfarbe odre Herkunft hat, sondern darum, die eigenen Fischbestände zu schützen. Wir erfreuen uns regelmässig an den Berichterstattungen, daß in England auch eigene Landsleute schon fast hingerichtet werden, wenn große Weißfische etc. entnommen werden. Es ist eben eine generelle Einstellung und dieser wird dann mit Gesetzen ein Fundament geschffen. Thats it!

Petri!

Stefan

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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Smile » 18 Aug 2007 09:19

Du sprichst mir aus der Seele Stefan.
Die Engländer wollen C&R in Ihren Gewässern. Also sollten Menschen, die dort zu Gast sind, sich auch so benehmen wie es von Gästen erwartet wird.
Ich erinnere an diesen Lachsfluß. Da habe ich die Petition unterzeichnet, dass dort zukünftig auch nur noch restrektiv entnommen werden soll. Und einige andere aus dem Forum haben es mir gleichgetan. Wenn Menschen ungebremst auf Natur losgehen, dann wird es für die Natur eng. Das liegt daran, dass selbst wenn 13.225.000.000 Füße auf Zehenspitzen schleichen, es immer noch ein riesiges Dröhnen gibt.
Und wir sind weit davon entfernt auf Zehenspitzen unterwegs zu sein.
...."May the holes in your net be no larger than the fish in it. ~Irish Blessing"
Besser geht es ohne TSKH

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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Hartmut » 18 Aug 2007 09:26

Also sollten Menschen, die dort zu Gast sind, sich auch so benehmen wie es von Gästen erwartet wird.
Nicht mehr und nicht weniger wird so weltweit gutes Benehmen definiert.

G**********

Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von G********** » 18 Aug 2007 09:41

Ich kann die ganze Aufregung gar nicht verstehen.
Es kommt mir vor, daß einige den englischen Text nicht richtig gelesen haben oder sich eine eigenwillige Interpretation basteln.

Gruß und Petri Heil
Peter

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Re: Petition gegen Fischentnahme

Beitrag von Booby » 18 Aug 2007 10:03

Zuerst einmal muß man die Englische Tradition verstehen.
In keinem anderen Land in Europa wurde die Natur über viele Jahrhunderte so kultiviert wie in England. An keine Grünfläche, keinem Garten, Wald oder Park wurde in den letzten Jahrhunderten nicht künstlich Hand angelegt. Somit haben die Engländer über viele Generationen ein sehr sensibles Verhältnis zu Ihrer Natur. Läuft man in England schon mal aus Versehen über eine Grünfläche in einem Park oder pflückt man sogar ohne eine Blumenschere eine Blume hat man schon ein schlechtes Gewissen ein unkultivierter Naturfrevler zu sein :lol: .

Da treffen natürlich auch bei Englischen und osteuropäische Angler vom taditionellen Naturempfinden Welten aufeinander.

Im Übrigen gehen Englische Fischerei-Behörden auch gegen die eigenen Landsleute sehr restiktiv vor.
Bei meinem letzten Englandurlaub in Cornwall las ich in einer Englischen Tageszeitung auf der Titelseite!! daß die Fischereibehörden in einem geschützten Wolfsbarschlaichgebiet Stellnetze gefunden hatten. Die haben das so in der Presse behandelt als ob ein Mord passiert wäre, incl. Phantombild. Bei uns wäre bei so einem Vergehen eine kleine Geldstrafe und kein Wort in der Presse fällig, in England wandert man aber dafür ins Gefängnis.
Wer also in England einen Angelurlaub machen möchte um möglichst viel Fische zu entnehmen war ist dort schon immer fehl am Platz.
Und ohne Fremdenfeindlich rüberzukommen ( bin ja auch ein Ausländer :wink: ), bei meinem letzten Italienurlaub hinterließen 2 osteuropäische Urlaubs-Angler ein Bild des Schreckens. An einem Top Schwarzbarsch Spot lagen hunderte geschlachtete Schwarzbarsche in Ihrem Blut inmitten furchtbarem Gestank und großer Fliegenschwärme. Ein Angeln war dort über Tage nicht mehr möglich. Da ging mir auch der Hut hoch, wäre ich ein Einheimischer hätte ich auch jede Petition unterschreiben :wink: um solche Leute fernzuhalten, ob diese Petition in England durchgeht endet aber warscheinlich eh wie Ihre Proteste zur Fuchsjagt....also wie das Hornberger Schießen :wink:. Man sollte es also eher als Wink mit dem Zaunpfahl sehen.
Im Übrigen kam ich letztes Jahr mit einen Deutschen Angler ins Gespräch, der erzählte mir von Seinem Angelurlaub in Norwegen. Der zog dann plötzlich voller Stolz eine schriftliche Gewinn und Verlust Rechnung aus der Tasche. Nach Verrechnung aller seiner in Deutschland verkauften Filets hatte er für den Urlaub nur 400 Euro bezahlt...... :oops:
Sein wir also froh darüber daß Deutschland kein beliebtes Angelurlaubsland ist.

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