Grundel-Invasion

Was geschieht gerade wo, wie und warum?

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Thomas Kalweit
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Beitrag von Thomas Kalweit » 15 Jan 2007 11:22

Unaufhaltsam rücken sie in unsere Flüsse vor...
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 49,00.html
Online-Redaktion FISCH & FANG / DER RAUBFISCH
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Beitrag von andalG » 15 Jan 2007 12:37

Dazu sind auch die Feststellungen von Dr. Harsany vom LFV Bayern recht interessant.

An der Front so einer Einwanderungswelle kommen die verschiedenen Grundelarten grundsätzlich enorm zahlreich vor, um sich dann, wenn die Welle weitergerollt ist, auf ein offensichtlich recht normales Maß einzupendeln.

Hier scheint also ein natürliches Regulativ zu greifen, das verhindert, dass sich die Einwanderer nicht wie die berüchtigten Heuschrecken auswirken. Vermutlich stellen sich die Predatoren doch recht schnell auf die neue Nahrungsquelle ein. Die heimischen Koppen werden gerne gefressen. Warum sollten die zugewanderten Grundelarten also dauerhaft verschmäht werden?
Zudem sind Grundeln auch nicht abgeneigt, sich aus dem Nachwuchs der eigenen Familien zu bedienen.
[b]Bleibe im Lande und wehre dich täglich![/b]

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Beitrag von Friese Hemmelsberg » 16 Jan 2007 00:18

Wie der Mensch, so der Fisch.
[img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

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Beitrag von Jondalar » 29 Jan 2007 21:59

Hab mir auch schon überlegt ob ich so ein Fischlein mal als Köder ausprobiere. Die Biester kommen hier bei uns recht zahlreich vor und sind oft schneller am Wurm als Rotauge und Co.

Über dem Grund gezupft sollte das schon funktionieren. Braune Köder werden im Sommer bei klarem Wasser gerne genommen. Mal sehn. Mehr wie Schneider kann ich nicht werden.

[ 29. Januar 2007: Beitrag editiert von: Jondalar ]
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Beitrag von Hans-Joachim » 29 Jan 2007 23:15

Hi ihr alle,

Diese Grundel kann einen, bei uns in der Donau im Raum Vilshofen a. d. Donau beim Grundangeln mit kleinen Mistwürmer o. Maden zur Verzweiflung bringen! Glaube schon daß diese als Köder für Raubfische Zander evt. auch Raubaale bei Nacht einen Versuch wert sind.

Petri Heil Hans-Joachim

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Beitrag von EiziEiz » 29 Jan 2007 23:27

@Jondalar: Ich werde es dieses Jahr auch mal probieren. Ein Bekannter hat dieses Jahr eine Grundel mehr oder weniger aus Frust angeködert, am Grund präsentiert und prompt einen 70er Zander damit gefangen. Meine Meinung, dass sie wegen der Stachelflosse nicht so gern gefressen werden, ziehe ich damit wohl zurück [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] Ein Versuch ist es sicherlich Wert...

Gruß
Stefan
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Beitrag von Jondalar » 30 Jan 2007 00:14

Hallo Stefan

Einen Versuch ist es allemal wert. Vielleicht können wir das ja beim geplanten Gegenbesuch mal ausprobieren. Und wegen der stacheligen Flossen würde ich mir nicht allzuviele Gedanken machen. Den Hechten schmecken die Barsche ziemlich gut.

[ 29. Januar 2007: Beitrag editiert von: Jondalar ]
Grüsse von der Donau

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Beitrag von EiziEiz » 31 Jan 2007 15:44

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Jondalar:
<STRONG>Hallo Stefan

Einen Versuch ist es allemal wert. Vielleicht können wir das ja beim geplanten Gegenbesuch mal ausprobieren.
</STRONG><HR></BLOCKQUOTE>

Sehr gerne, allerdings beginnt ab morgen die Raubfisch-Schonzeit. Bis August ist dann das Angeln mit Kunstködern und Köderfisch verboten. Aber danach kanns losgehen [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Gruß
Stefan
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Beitrag von hodi » 03 Feb 2007 02:29

Hier im Main bei Würzburg sind die Grundeln auch schon zur Plage geworden.
Egal ob man mit Maden, Würmern oder Mais angelt, ne Grundel ist immer als Beifang dabei. Hatte sogar mal eine auf drei Maiskörner gefangen. Sind ziemlich verfressen die Viecher.
Als KÖFI sind die bestimmt gut geeignet. Werd ich auch mal ausprobieren.

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Beitrag von Wanka4 » 15 Feb 2007 23:20

Grundel als KöFi, kann ich nur emfehlen!!!
Scheint der Hauptbeutefisch zu sein bei unseren Rhein Zandern!!! (die leider weniger bei uns geworden sind [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img] )

Ausprobieren!!!

Petri Heil!!!

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