Forellen werden Opfer der Klimaerwärmung

Was geschieht gerade wo, wie und warum?

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Hartmut
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Re: Forellen werden Opfer der Klimaerwärmung

Beitrag von Hartmut » 31 Aug 2011 22:41

Nun bandymann,

wie erklärst Du Dir dann die aktuelle Entwicklung?
Siehe Dieser Sommer war zu warm

Die Wissenschaftler des IPCC legen ihre Daten für jedermannn offen. Wer sich ernsthaft für unsere klimatische Entwicklung interessiert findet dort die Hintergründe über die notwendige "wissenschaftliche Disskussion". Für den "voreingenommenen" Laien ist natürlich durch die Klimaskeptiker jedem Zweifel Tür und Tor geöffnet.
Als Fischer solltest Du die klimatischen Veränderungen, zumindest an Deinen Fischgewässern bemerken, andernfalls bist Du blind oder gibst nur an, ein Fischer zu sein.

Grüße

Hartmut

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Smile
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Re: Forellen werden Opfer der Klimaerwärmung

Beitrag von Smile » 01 Sep 2011 22:00

wir können ja durch Tricks recht weit in die Zeit zurückschauen. Und anhand dessen lässt sich recht gut bestimmen wie der CO2 Gehalt in der Atmosphäre zugenommen hat. Das ist an sich nur für jemanden anzuzweifeln der nicht die geistigen Fähigkeiten hat die wissenschaftlich akzptierten Methoden zu erfassen. Jetzt kommt wieder der Hummel Spruch und sie können eben doch fliegen oder Helmut Schmidt raucht auch Kette mit über 90.
Es gibt immer Dinge wo es nicht greift, wo es eben anders läuft als erwartet.
Letztlich ist es aber nicht von der Hand zu weisen, dass der Energieverbrauch und die Bevölkerungsexplosion mit einigen unschönen Veränderungen auf der Erde korreliert. Ob die Polkappen nicht sowieso irgendwann abgeschmolzen wären, ob nicht sowie irgendwann wie im Schweden des Mittelalters der Weinanbau wieder möglich geworden wäre, ob die armen Schweine denen die Flüsse wegtrocknen oder das Wasser bis zum Hals steht nicht sowieso irgendwann das Problem gehabt hätten, all das kann sicher so sein. Aber falls wir es hätten verhindern können, weil es unser ureigenstes Werk ist, sind wir dabei die Chance zu verpennen.
Ich höre unsere Enkel schon klagen und uns dann sagen: Wir wussten es doch nicht . . .
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bundyman
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Re: Forellen werden Opfer der Klimaerwärmung

Beitrag von bundyman » 05 Sep 2011 16:34

Hartmut hat geschrieben:Nun bandymann,

wie erklärst Du Dir dann die aktuelle Entwicklung?
Ick erklaere mir das garnicht.
Ick bezog mich nur auf deinen Link.
Warum Klimaforscher dieses abschmelzen nicht mit einer Klimaerwaermung erklaeren koennen, steht in dem Link, den ick gepostet habe.
Es waere schon nicht schlecht, wenn du den wenigstens mal angesehen haettest.
Wie gesagt, wenn Klimaforscher vor einem Raetsel stehen, wirds moeglicher Weise schon mehr als die eine Wahrheit geben?
Hartmut hat geschrieben: Die Wissenschaftler des IPCC legen ihre Daten für jedermannn offen. Wer sich ernsthaft für unsere klimatische Entwicklung interessiert findet dort die Hintergründe über die notwendige "wissenschaftliche Disskussion". Für den "voreingenommenen" Laien ist natürlich durch die Klimaskeptiker jedem Zweifel Tür und Tor geöffnet.
Wieviele Links bezueglich IPCC hab ick hier schon gepostet?
Unbenommen sei dir dein unerschuetterlicher Glaube an das IPCC, nur lass doch anderen ihre Zweifel...
http://science.orf.at/stories/1638798/
Hartmut hat geschrieben: Als Fischer solltest Du die klimatischen Veränderungen, zumindest an Deinen Fischgewässern bemerken, andernfalls bist Du blind oder gibst nur an, ein Fischer zu sein.
Ick bin kein Fischer, ick bin Angler...
Und nur weil ick nicht an die zweifelhaften Praktiken und Schlussfolgerungen des IPCC glaube, laufe ick nicht blind durch die Welt...

Davon ab, es ist also vollkommen ausgeschlossen, dass der Klimawandel auch nur rein natuerlichen Ursprungs sein kann?
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Re: Forellen werden Opfer der Klimaerwärmung

Beitrag von bundyman » 05 Sep 2011 17:35

Smile hat geschrieben:wir können ja durch Tricks recht weit in die Zeit zurückschauen. Und anhand dessen lässt sich recht gut bestimmen wie der CO2 Gehalt in der Atmosphäre zugenommen hat.
Nunja, wobei man fuer diese Aussage dann auch schon den Zeitraum definieren sollte.
In Gaenze gesehen nahm die CO2 Konzentration der Athmosphaere schon dramatisch ab.
Derzeitig bei 0,03901%, im Kambrium warens mal 18%?
Und auch da gabs Wassereis, womoeglich sogar viel mehr als heute?
http://de.wikipedia.org/wiki/Schneeball_Erde
http://www.zwoenitz-wetter.de/html/co2_aktuell.html

Ick weiss es nicht, war auch nicht dabei, von daher...
Smile hat geschrieben: Das ist an sich nur für jemanden anzuzweifeln der nicht die geistigen Fähigkeiten hat die wissenschaftlich akzptierten Methoden zu erfassen.
Na sicher...
'Zweifler' haben grundsaetzlich mal alle ne Macke. :roll:
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Re: Forellen werden Opfer der Klimaerwärmung

Beitrag von Smile » 06 Sep 2011 08:46

Da war niemand dabei, im Kambrium; jedenfalls keiner, den ich kenne. Deshalb haben Wissenschaftler so allerlei komplexe Methoden ersonnen wie man den indirekten Zeugnissen auf die Spur kommt. Die Beschaffenheit von organischenRelikten aus der Zeit, Bohrkerne aus altem Eis, Sedimente und so weiter und so fort. Das ist komplex und sicher auch nicht sofort zugänglich - aber letztlich für weite Teile der Menschheit akzeptierte Richtlinie.
Von Macke hatte ich, glaube ich, nichts geschrieben.
Die Durchschnittstemperatur auf der Erde lag damals wenn ich das Schaubild richtig lese bei 22° im Vergleich zu heute 12°. Das ist glaube ich schon ein gewisser Unterschied. Und ob es damals ausgedehnte Eisfelder gab ist aus meinen Augen zumindest zweifelhaft.
Der Wert war übrigens damals 18x höher als heute und nicht bei 18%. Das wären 180.000ppm und nicht 7.000
Aber letztlich ist der alarmierende Kernsatz der Botschaft nicht die absolute Menge an CO2 die sich in der Zwischenzeit aufgebaut hat, sondern der dramatische Anstieg. In den beiden Jahrhunderten der Industrialisierung, die einhergehen mit dem rapiden Bevölkerungswachstum, da steigt die CO2 Konzentration dramatisch an. Die Weltbevölkerung ist seit knapp 200 Jahren >1.000.000.000 Menschen.
Wir vernichten die auf der einen Seite im großen Stil die CO2 Senken und erhöhen gleichzeitig den Ausstoß massiv. Im Vergleich zu den erdgeschichtlichen Zeiträumen adaptiert auf die Momentanen Anstiege kommen wir zügig und ganz locker auf Grenzwerte wie im Kambrium. Und wenn komplexe Prozesse erst einmal angestoßen sind, sind die nur schwer wieder zu zügeln.
Der Geist ist, einmal aus der Flasche nur schwer wieder zurückzukriegen. Aber lassen wir uns oder unsere Kinder mal entspannt in die Zukunft blicken. So schlimm wird es schon nicht werden. Allerdings eine Einschränkung müsste ich noch machen:
Es geht nicht darum ob die Erde überlebt. Es geht darum ob die Menschheit es packt. Die beiden Elemente sind nicht notwendigerweise miteinander verknüpft.
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