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Was geschieht gerade wo, wie und warum?

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fischera
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Re: Artikel hier auf der HP veröffentlicht, durch F&F.

Beitrag von fischera » 20 Dez 2025 17:36

" Millionenförderung für Meeresschutz
19. Dezember 2025
... Neue Ära für Nord- und Ostsee: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat unter dem Dach des neuen DBU-Meeresnaturschutzfonds die ersten Vorhaben im Umfang von insgesamt
rund fünf Millionen Euro gestartet.

Darunter: die größte Nordsee-Sandbank „Doggerbank“ sowie innovative Forschung über mögliche Folgen von
Offshore-Windkraft für Singvögel, die Jahr für Jahr in großer Zahl die Nordsee überfliegen. ( * )

Windkraft auf See so naturverträglich wie möglich
„Diese beiden von der DBU geförderten Projekte sind beispielhaft für das, was der DBU-Meeresnaturschutzfonds bewirken soll“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. „Um Klimaziele und Energiewende zu erreichen, brauchen wir Windkraft auf See.
Aber das muss so naturverträglich und meeresumweltfreundlich wie möglich geschehen“, so Bonde.

Genau darum kümmert sich das Doggerbank-Projekt „WILD“, kurz für „Wiederherstellung des Internationalen Lebensraumes Doggerbank“.

Diese sei „das Herz der Nordsee“, so Isabelle Maus, Fachreferentin für Meeresschutzgebiete beim BUND.
Die Umweltorganisation setzt die geplanten Maßnahmen zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut (AWI)/Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in den nächsten drei Jahren um. "
Aus:
https://fischundfang.de/millionenfoerde ... resschutz/

Super, toll
oder vielleicht doch nicht?

Sicher toll wenn es um die Absicherung von Arbeitsplätzen geht, aber wenn es um das Herz der Nordsee geht,
vielleicht doch nur eine Beruhigungspillen mit Nebenwirkungen, mit vielen Nebenwirkungen

" 11/2025
Am 28. September feierte das deutsche Schutzgebiet auf der Doggerbank seinen achten Jahrestag.
Acht Jahre bestand der Schutz der deutschen Doggerbank nur auf dem Papier.
... Zwar wird jetzt die Hälfte des Schutzgebiets für die zerstörerische Fangmethode geschlossen,

doch die Fischereidaten decken den faulen Kompromiss der neuen Maßnahmen auf:

Ein Großteil, etwa 72 Prozent der Grundschleppnetzfischerei im Schutzgebiet, findet außerhalb der neuen Verbotszone statt.

Der südliche Teil der Doggerbank wird am heftigsten mit Grundschleppnetzen befischt und bleibt trotz der neuen Fischereimaßnahmen ungeschützt.

Maus: „Für diese halbherzige Entscheidung gibt es keine wissenschaftliche Grundlage,
sie wurde nur im Interesse der Fischereiindustrie getroffen.
Das können wir nicht akzeptieren und fordern den Schutz des gesamten Gebiets.“
Aus und mehr:
https://www.umweltdialog.de/de/UMWELT/U ... erbank.php

https://www.forum.fischundfang.de/searc ... doggerbank

( * )
12/2025
4 Min. Audio
https://www.deutschlandfunk.de/tiere-im ... n-100.html

https://orsted.de/presse-media/news/202 ... g-windpark

" Vogelzug über Nord- und Ostsee: Zugmuster und mögliche Auswirkungen der Offshore-Windenergie (TRACKBIRD)

Zuwendungsgeber:
Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Beginn und Laufzeit:
Juli 2019 bis Juni 2023


Projektpartner:
Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“
Aus:
https://www.ftz.uni-kiel.de/de/forschun ... schreibung

Aber wir forschen und forschen und überprüfen und überprüfen von A, von B, von C usw.

fischera
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Re: Artikel hier auf der HP veröffentlicht, durch F&F.

Beitrag von fischera » 21 Dez 2025 14:48

Waschbärspulwurm breitet sich aus.
21. Dezember 2025
... „Die Studien zeigen eine stetige Ausdehnung des Verbreitungsgebiets in Europa. Dabei ist die Verbreitung des Spulwurms an die stetige Ausbreitung des Endwirts Waschbär gekoppelt, der inzwischen europaweit vorkommt“, führt Klimpel weiter aus.
„Die tatsächliche Verbreitung des Spulwurms wird wahrscheinlich aufgrund unzureichender oder fehlender Datenerhebungen erheblich unterschätzt.“
Aus:
https://fischundfang.de/waschbaerspulwu ... -sich-aus/

HILFE

- Zur Bekämpfung von Waschbären schlägt die Hamburger CDU-Fraktion eine Kastration der Tiere vor. -

lesen dazu einen Kommentar von Sherlock Holmes.
https://www.proplanta.de/agrar-nachrich ... 67211.html

" Der Waschbär ist weiter auf dem Vormarsch in Deutschland. Daten aus 24.084 Jagdrevieren in Deutschland bestätigen das –
sowohl was Sichtungen, als auch was zur Strecke gebrachte Tiere angeht.
Für das Jahr 2023 haben 69 Prozent der meldenden Jagdreviere Waschbär-Vorkommen gemeldet – das sind laut Deutschem Jagdverband (DJV) fast 75 Prozent mehr als 2011.
Jahresstrecken Waschbär 2013/14 bis 2023/24 "
Aus und mehr:
https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/ ... s-100.html

Es ist seit Jahren bekannt!

" Waschbären sind wie Donald Trump, sie polarisieren. "
https://www.abendblatt.de/nachrichten/a ... Trump.html

fischera
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Re: Artikel hier auf der HP veröffentlicht, durch F&F.

Beitrag von fischera » 02 Jan 2026 19:00

" Hitzewelle von 2003 hat Nordatlantik verändert
2. Januar 2026
Extremereignisse verändern die Ökologie im Meer sprunghaft:
Eine einzige marine Hitzewelle im Jahr 2003 hat Artenzusammensetzung und Nahrungsnetz im Nordatlantik so beeinflusst, dass die Folgen bis heute wirken.
...
„Unsere Ergebnisse zeigen, dass unerwartete Extremereignisse ( * ) nicht vorhersehbare ökologische Kaskaden auslösen“,
Aus:
https://fischundfang.de/hitzewelle-von- ... eraendert/

Mir kamen da einige Gedanken.

Der Rhein hat in den Letzten Jahrzehnten zig Extremereignisse durchgemacht. Vor 40 Jahren z.B. Sandoz- Brandunfall am 1. November 1986.
Hohe Investitionen in den Umwelt- und Gewässerschutz - ausgelöst durch den Sandoz-Brandunfall vor Jahren - haben aufgezeigt,
dass es möglich ist,
aus der Kloake Rhein wieder einen weitgehend sauberen Strom zu machen. "
Mehr:
https://www.iksr.org/fileadmin/user_upl ... Sandoz.pdf

Aber das Meer, ob Atlantik, Mittelmeer oder ... ( ** )
eine gemessene Erwärmung bedeutet eine ungeheuer große Masse Wasser hat sich verändert, hat seinen Lebensraum verändert und wird sich versuchen anzupassen.

Ein Prozess der mit der Rheinverschmutzung ob aus Gift oder Plastik nicht zu vergleichen ist, meine ich.

Man sollte die Meereserwärmung wesentlich ernster nehmen, sie ist nicht in einem Bereich angesiedelt wo wir Menschen mit Euros oder Gewässerschutz im kleinen Maßstab manchmal erfolgreich eingreifen konnten, können.

Auch finden Veränderungen im Wasser nur selten die Aufmerksamkeit die sie benötigen!
Das ist vom Bach bis zum Meer leider so.

( * )
Das Rebhuhn viel mir ein,
weil es und andere Wildarten,
kaum in folgenden Zusammenhängen gesehen wird. ( *** )
Die Rebhuhnbestände und ... haben sich bis heute nicht erholt.
Nach dem Winter waren die Bestände wohl so gering, dass keine Steigerung möglich war.
Dazu kam dann der Artenschwund in der Nahrungskette, nicht nur durch den Winter reduziert, bis heute.

Die Schneekatastrophe 1978/1979
war ein Wetterereignis mit Schneestürmen und Schneefällen von außergewöhnlichem Ausmaß in Verbindung mit ungewöhnlich tiefen Temperaturen in Nord-, Mittel- und Ostdeutschland sowie in angrenzenden Gebieten wie Dänemark, Südschweden (Schonen)
Mehr:
https://www.ndr.de/geschichte/chronolog ... he222.html

Rebhuhn Jagdjahr 1936/37
2.043.288 Stück

Bis 1978
um 90 000 Stück

Dann
" Seit 1980 sind die Populationen des Rebhuhns europaweit um 94 % eingebrochen. "

https://www.wildtier-kataster.uni-kiel. ... system.php
https://www.deutschewildtierstiftung.de ... am-abgrund

Es wird nichts bringen, so wie wir uns verhalten.

" Rebhuhn zum Vogel des Jahres 2026 gewählt.
Der "starke Einsatz von Pestiziden" lässt den Bestand des Rebhuhns stark zurückgehen.
Nun wurde das Tier zum Vogel des Jahres gewählt –
bereits zum zweiten Mal.
9. Oktober 2025 "
# 171
https://www.podcast.de/podcast/922831/archiv

( ** )
Buchtipp
" Stefanie Arndt
Polarforschung: Expeditionen in eine schwindende Welt."
Mehr:
https://www.helmholtz-klima.de/aktuelle ... dende-welt

( *** )

" In vielen Dörfern begann mit dem Flurbereinigungsgesetz ein jahrelanges Geschacher um die ertragreichsten Böden.
Von der Zusammenlegung bis in die 1970er-Jahre profitierten meist die Bauern, die ohnehin viel Land besaßen. Viele Kleinbauern konnten sich teure Maschinen für die effektive Bewirtschaftung großer Flächen gar nicht leisten und gaben auf. "Wachse oder weiche!" -
galt kompromisslos im Strukturwandel der Landwirtschaft.
Bis 1978 verschwanden in der Bundesrepublik so eine Million Kleinbetriebe.
...
Allein in Schleswig-Holstein verschwanden zwischen 1950 und 1980 mindestens 28.000 Kilometer Knicks - und damit auch zahlreiche Vogel- und Insektenarten, die ihren Lebensraum verloren hatten."
Aus:
https://www.ndr.de/geschichte/chronolog ... ng100.html

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